Frank Plasberg

Frank Plasberg ‐ Steckbrief

Name Frank Plasberg
Beruf Moderator, Unternehmer
Geburtstag
Sternzeichen Stier
Geburtsort Remscheid / Nordrhein-Westfalen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 185 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich

Frank Plasberg ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Frank Plasberg ist "hart aber fair" – der Moderator nimmt in der gleichnamigen Talkrunde mit strengem Blick über den Brillenrand die ganz Großen in die Kneifzange.

Wer regelmäßig Spitzenpolitiker bei sich in der Sendung zu Gast hat, braucht ein dickes Fell – und einiges an journalistischem Fingerspitzengefühl. Das kann Frank Plasberg sicherlich vorweisen: Der Moderator hat seine eigene Journalismus-Karriere schließlich bereits sehr früh begonnen und dabei einige Zwischenstationen auf seinem Steckbrief ansammeln können.

Schon zu Schulzeiten schreibt Frank Plasberg für die "Rheinische Post", schließt dann ein Volontariat bei der "Schwäbischen Zeitung" an und gelangt so als Redakteur zur "Abendzeitung" in München. Vom Lokal-Journalismus hat Frank Plasberg aber schnell genug und entschließt sich stattdessen für ein Studium in Köln. Dennoch wagt der spätere Moderator noch zu Studienzeiten den Sprung vom Print zum Radio, wo er für den SWF3 erste Sendungen macht.

Von da ist es zum Fernsehen nicht mehr weit. 1987 übernimmt Frank Plasberg mit Christine Westermann die "Aktuelle Stunde" – und bleibt dort 15 Jahre. Dort ist der Moderator so erfolgreich, dass er 1993 sogar die Redaktionsleitung des Formats übernimmt.

Kein Wunder, dass der TV-Moderator 2001 die Polit-Runde "hart aber fair" angeboten bekommt, in dem er seine prominenten Gäste zu aktuellen kontroversen Themen befragt und auch in angespannten Situationen die Nerven behält. Für die Sendung erhält der Moderator mehrere Preise.

Das genügt Frank Plasberg aber nicht. Er betreut ebenso den ARD-"Brennpunkt" oder die NDR-Quizshow "Die klügsten Kinder im Norden". 2008 startet der Moderator die eigene Sendung "plasberg persönlich", in der er mit seinen Gästen über gesellschaftliche Phänomene und private Geschichten spricht.

Frank Plasberg war mit WDR-Moderatorin Angela Maas verheiratet, das Paar hat zwei Kinder. 2011 heiratet er die TV-Moderatorin und Bestseller-Autorin Anne Gesthuysen, mit der er einen weiteren Sohn hat.

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Eine genervte Aktivistin, ein Ökonom in Abwehrhaltung, eine ehrlich bemühte Familie, zwei Politiker beim Versuch, ihre Schäfchen ins Trockene zu kriegen, und dann noch ein gut gelaunter Außenseiter, der das Ganze sportlich nimmt – Frank Plasbergs Talk vor dem freitäglichen Klimakabinett versammelte ein Abbild der ums Klima streitenden Gesellschaft im Studio.

"Brauchen wir schon jetzt andere Wälder, eine andere Landwirtschaft, damit Deutschland nicht zur Steppe wird?" Frank Plasberg fragt in seiner jüngsten Ausgabe von "Hart aber fair", als ob ein Umdenken angesichts der Klimakatastrophe noch nie gefordert worden sei. Trotzdem war es eine gute Diskussion mit Wachrüttel-Potenzial.

Kritik an Talksendungen ist so alt wie das Format selbst. Aber kurz vor der Sommerpause gab es noch einmal etwas heftigere Diskussionen - vor allem über den Umgang mit der AfD.

Pech beim Sendeplatz: Erst eine gute Woche nach der Einigung auf Ursula von der Leyen als Kandidatin für den EU-Kommissionsvorsitz, ist die Postenvergabe auch bei Frank Plasbergs "Hart, aber fair" Thema. Hätte sie aber gar nicht sein müssen, denn wirklich Neues kam dabei auch nicht heraus.

Der erste Shitstorm schon vor der Sendung, der nächste kommt bestimmt: Frank Plasberg redet bei "Hart aber fair" auch mit einem Rechten. So kuschlig, dass einem Gast der Kragen platzt.

Soll Robert Habeck der erste grüne Kanzlerkandidat werden? Um diese Frage drückte sich seine Parteikollegin Katharina Schulze bei „Hart aber fair“ erfolgreich. Schriftstellerin Juli Zeh befürchtet durch den Habeck-Hype derweil eine Stärkung der AfD.

Was wurde eigentlich aus der Pflege-Offensive von Gesundheitsminister Jens Spahn? Das wollte Frank Plasberg in seiner jüngsten Ausgabe von "Hart aber fair" wissen. Dem Gesundheitsminister platzt an einer Stelle der Kragen.

Für die einstmals "großen Volksparteien" war die Europawahl ein Desaster, Grund zum Feiern haben eigentlich nur die Grünen. Doch bei Frank Plasberg wurde am Ende – trotz vieler guter Vorsätze – dann doch wieder über Grundrente und Solidaritätsbeitrag gestritten.

Frank Plasbergs Populismus-Talk lief trotz vieler konträrer Meinungen überraschend sachlich ab. Der Grüne Oberbürgermeister Boris Palmer wehrte sich gegen den Vorwurf, ein Rassist zu sein.

Es ist was faul im Staate Deutschland. So hätte Frank Plasberg seine Sendung auch überschreiben können. Es geht um Mietpreise, Mindestlohn und Verstaatlichungsfantasien. Es wird also vieles in einen Topf geworfen – das macht aber nichts. Denn die Diskussion um die Frage, wie es in Deutschland wieder gerechter zugehen könnte, ist lebendig. Und am Ende geht es sogar erstaunlich konstruktiv zu.

Frank Plasberg diskutierte am Montagabend bei "Hart aber fair" über das Leben der Tiere vor dem Schlachthof und über den Sinn von Tierwohl-Labeln. Eine gute Diskussion mit Mut zur Wahrheit.

Ein britischer Konservativer nennt seinen Parteifreund einen "arroganten Idioten" und ein Journalist will das Vereinigte Königreich so schnell wie möglich loswerden: Frank Plasbergs Gäste diskutieren schonungslos über den Brexit.

Bei "Hart aber fair" diskutieren die Gäste von Moderator Frank Plasberg insgesamt sehr besonnen über das Thema Organspende und die von Jens Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung. An einer Stelle wird es besonders emotional.

"Die Erde schwitzt, das Eis schmilzt" - mit diesem etwas zu kindgerechten Titel wollte Frank Plasberg in seiner jüngsten Ausgabe von "Hart, aber fair" den Klimawandel greifbar machen und mit dem Zusatz "Wie radikal müssen wir uns ändern?" gleich nach dem Weg fragen, wie wir Menschen noch den Kopf aus der selbst geknüpften Schlinge ziehen wollen. Heraus kam eine spannende Sendung, die dank Frank Plasberg aber ihr eigentliches Ziel völlig verfehlte.

Am "Equal Pay Day" diskutierte Frank Plasberg mit seinen Gästen über ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen im Beruf. Dabei überraschte eine Schauspielerin mit einem überraschenden Bekenntnis.

Was kann die Politik gegen steigende Mieten und Immobilienpreise unternehmen? An Vorschlägen mangelt es bei "Hart aber fair" nicht. Doch welche davon sind die richtigen? Da liegen die Gäste meilenweit auseinander.

Die Gäste von Frank Plasberg stellen sich bei "Hart aber fair" die Frage, was genau mit dem Begriff Heimat gemeint ist. Vor allem eine Kabarettistin sorgt für emotionale Momente.

Hubertus Heil hat bei "Hart aber fair" mit Frank Plasberg für sein Modell einer Grundrente geworben. Kritik bügelte der Bundesarbeitsminister selbstgewiss ab, was einen FDP-Politiker sichtlich erregte.

"Hart aber fair" über Deutschland als Öko-Vorbild: Bei Frank Plasberg diskutieren die Gäste über verfehlte Klimaziele und Lösungen gegen vermüllte Meere. Ein junger Gast hält den Etablierten den Spiegel vor.

Frank Plasberg hat den Brexit schon einmal durchgespielt und wirft einen Blick auf die Zeit danach: "Wie muss Europa dann besser werden?", fragt er bei "Hart, aber fair?". Die Antwort seiner Gäste lautet: Zusammenhalt. Nur so könne man den aktuellen Gefahren begegnen - vor allem einer, die in Deutschland gar nicht gesehen werde.

Frank Plasberg diskutierte bei „Hart aber fair“ mit seinen Gästen über den Diesel-Skandal. CDU-Staatssekretär Oliver Wittke kritisierte seine eigene Regierung.

Das britische Parlament stimmt am Dienstag über den Brexit ab. Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über die Folgen. Während ein Unternehmer leidenschaftlich für Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Briten warb, überraschte AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer gewagten These.

Ein Ratespielchen zum Jahresende – was passt besser zusammen? Alles, sollte man meinen, wenn man seriös und mit Anstand auf das Jahr zurückblicken möchte. Wollte bei der ARD-Show "2018 – Das Quiz" aber am Donnerstagabend niemand. Gewonnen hat dann dementsprechend der, der das Ganze am Lockersten nahm.

Frank Plasberg redet eine Spaltung des Landes herbei und fragt in der letzten Ausgabe des Jahres von "Hart, aber fair": "Sprachlos, verständnislos, wütend: Wie gespalten ist Deutschland?". Eine Antwort darauf gab es freilich nicht. Aber eine Lösung.

Staus, Funklöcher, Zugausfälle. Die deutsche Infrastruktur ist teilweise in einem maroden Zustand. Für Frank Plasberg und seine Gäste die Chance, mal so richtig abzulästern.