Oliver Bierhoff

Mit einer bisher nicht gekannten Radikalität treibt Bundestrainer Joachim Löw den Umbruch in der Fußball-Nationalmannschaft voran. Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels, die drei Weltmeister von 2014, spielen in seinen Planungen ab sofort keine Rolle mehr.

Joachim Löw krempelt die Nationalmannschaft um. Der Bundestrainer bestätigte der "Bild"-Zeitung, mit Beginn der Qualifikation zur EM 2020 nicht mehr auf ein verdientes Trio des FC Bayern München zu setzen. Die Länderspielkarrieren von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng sind beendet.

Ein anspruchsvoller Fünf-Jahres-Plan soll Deutschland wieder in die internationale Elite führen. Die neue DFB-Akademie soll helfen. Der Bundestrainer soll sich ganz auf seine Mannschaft konzentrieren.

Meikel Schönweitz wird Cheftrainer für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes. Neben dem neu geschaffenen Posten übernimmt der 38-Jährige zum 1. Januar 2019 auch die Aufgaben des scheidenden Sportdirektors Horst Hrubesch.

Oliver Bierhoff schließt eine Rückkehr von Mesut Özil in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aus. Nach Angabe des Nationalmannschaftsdirektors gebe es keine Weg zurück für den bei Arsenal unter Vertrag stehenden Spieler.

Losglück für die DFB-Elf: Deutschland hat in der EM-Quali eine vermeintlich leichte Gruppe erwischt. Bundestrainer Jogi Löw warnt aber davor, überheblich zu werden.

Deutschland hat wieder einmal Losglück. Auf dem Weg zur Fußball-EM 2020 bekommt es die Auswahl von Joachim Löw zwar wieder mit Holland zu tun. Die drei weiteren Kontrahenten können dem Bundestrainer aber wenig Furcht einflößen.

Eine schlechtere Bilanz als im Länderspieljahr 2018 hatte noch keine deutsche Fußball-Nationalmannschaft zuvor vorzuweisen. Auf das Vorrunden-Aus bei der WM folgte der Abstieg innerhalb der Nations League. Der Bundestrainer aber heißt noch immer Joachim Löw.

Jerome Boateng hat von Bundestrainer Jogi Löw eine Pause verordnet bekommen. Aber handelt es sich bei der Nicht-Nominierung für die Länderspiele gegen Russland und die Niederlande wirklich nur um eine Pause, oder wird der Weltmeister nicht viel mehr schleichend aus der Nationalmannschaft verabschiedet?

Die eher sanfte Aufarbeitung des WM-Debakels setzt den DFB und Bundestrainer Joachim Löw in der Nations League gehörig unter Druck: Die Mannschaft muss Ergebnisse liefern - andernfalls drohen erneut unschöne Debatten.

Sie haben ihre WM-Versager erstaunlich schnell wieder ins Herz geschlossen, die Anhänger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Nicht weniger als 5000 von ihnen genießen die Nähe zu den Stars. Der DFB scheint eine einfache Lektion gelernt zu haben.

Die Fußballfans sollen die Nationalspieler auch außerhalb der Länderspiele wieder zu sehen kriegen. In Berlin wird es das erste offene Training nach der WM geben. "Nähe aufbauen", heißt das Ziel.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat die Hoffnung auf eine klärende Aussprache zwischen Mesut Özil, Joachim Löw und Oliver Bierhoff noch nicht aufgegeben.

Löw und Bierhoff hätten gerne die Aussprache mit Özil gesucht. Dessen Verein verhindert ein Gespräch jedoch.

Wer geglaubt hatte, das WM-Desaster der deutschen Nationalmannschaft würde wie angekündigt einen radikalen Wandel nach sich ziehen, sieht sich enttäuscht. Joachim Löws Analyse fiel mager aus, die große Reformen kommt nicht - erstmal.

Erstmals nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM in Russland äußert sich Jogi Löw öffentlich - und zeigt sich selbstkritisch: Das Ausscheiden sei ein "absoluter Tiefschlag" gewesen, Löw selbst sagte über seine Taktik: "Sie war fast schon arrogant".

Der Zentralrat der Muslime stellt sich nach den Rassismus-Vorwürfen von Mesut Özil in Richtung des DFB hinter den Fußballer. Was der Ex-Nationalspieler erdulden musste, sei "beispiellos und furchterregend" gewesen.

Mesut Özil hat bei seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft knallhart mit DFB-Präsident Reinhard Grindel abgerechnet. Der Weltmeister unterstellt Grindel Inkompetenz und rückt ihn in die Nähe von Rassisten. Für den DFB-Präsidenten dürfte es nun eng werden.

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hört als DFB-Arzt auf und wird nicht mehr zum Stab von Bundestrainer Löw gehören.

Die Debatte um den deutschen Nationalspieler Mesut Özil hat auch die Politik erreicht. Die ehemalige Staatsministerin für Integration, Aydan Özoguz, warnt vor einer Spaltung. 

Der Umgang der DFB-Spitzen Reinhard Grindel und Oliver Bierhoff in der Causa Mesut Özil schlägt weiterhin hohe Wellen. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland fordert gar deren Rücktritt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat den Neuaufbau der deutschen Nationalmannschaft zur Chefsache erklärt. Dabei stellt er nicht nur Mesut Özil ein Ultimatum, auch Manager Oliver Bierhoff wird von Grindel gehörig unter Druck gesetzt.

Das Theater um Mesut Özil und den DFB geht in die nächste Runde. Nun hat sich Reinhard Grindel zu Wort gemeldet. Er sieht den Weltmeister in der Pflicht, sein Schweigen zu brechen. Auch zu Özils sportlicher Zukunft in der Nationalmannschaft hat er eine klare Meinung.  

Die Diskussionen um Mesut Özil nehmen einfach kein Ende. Nachdem Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff mit einer mehr als unbedachten Aussage erneut Öl ins Feuer gegossen hat, meldet sich nun Özils Vater Mustafa in der "Bild" zu Wort - und rät seinem Sohn zu einem drastischen Schritt.

Im ZDF-WM-Studio bekommt es Oliver Bierhoff mit einigen unangenehmen Fragen zu tun. Vor allem Experte Oliver Kahn greift den Manager der deutschen Nationalmannschaft immer wieder scharf an.