Politik

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Das prognostizierte Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wien-Wahl zwischen Bürgermeister Michael Häupl und FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache blieb aus. Die Sozialdemokraten bleiben trotz Verlusten stärkste Kraft, die Freiheitlichen legen stark zu. "Profil"-Chef Christian Rainer bringt Strache gar als Regierungschef ins Spiel: "Nicht Bürgermeister Strache also – aber Kanzler?". Die Reaktionen der österreichischen Presse.

Die Schlacht um Wien ist geschlagen - und die SPÖ um Bürgermeister Michael Häupl bleibt stärkste Kraft. Zum prognostizierten Kopf-an-Kopf-Rennen mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kam es letztlich nicht - doch die internationale Presse sieht dennoch in den Freiheitlichen den größeren Sieger.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Merkel hält trotz sinkender Umfragewerte an ihrem Kurs in der Flüchtlingskrise fest. Ihr Maßstab sei ein anderer. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung äußert sie zwar Verständnis für die Sorgen der Bürger. Dennoch ist für sie klar, dass es keine Alternative zur Aufnahme von Flüchtlinge gibt. Und auch die Angst vor dem Islam sei unbegründet.

Die FPÖ legte in Wien deutlich zu, wenn auch weniger als es die Umfragen vermuten ließen. Die Neos ziehen in den Gemeinderat ein. Aber auch die rot-grüne Landesregierung darf sich freuen. Trotz Verlusten geht sich eine weitere Zusammenarbeit in Wien aus.

Die rot-grüne Landesregierung in Wien hat Federn lassen müssen, ist aber einer Blamage entgangen. Die rechte FPÖ hat mit ihrer Anti-Ausländer-Kampagne viele Stimmen gewonnen, aber das Wahlziel blieb außer Reichweite.

Erfolg im Kampf gegen den Islamischen Staat? Wie das irakische Verteidigungsministerium meldet, habe die irakische Luftwaffe einen Konvoi angegriffen, in dem sich auch Abu Bakr Al-Bagdadi befunden haben soll.

Das verstehe, wer will: Ein Feuerwehrmann, der vor einer Woche eine Flüchtlingsunterkunft in Altena in Brand steckte, muss nicht in Haft. Die Begründung des Staatsanwalts: Die Tat des jungen Mannes habe zwar einen fremdenfeindlichen, aber keinen rechtsradikalen Hintergrund.

Bei einem mutmaßlichen Terroranschlag auf eine regierungskritische Friedensdemonstration in der türkischen Hauptstadt Ankara sind mindestens 30 Menschen getötet worden.

Mit einer großen Militärparade feiert Nordkorea am Samstag das 70-jährige Bestehen seiner Partei der Arbeit. Sie wird sich dabei als mächtige Organisation präsentieren - aber wie ist es aktuell um die Macht von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un bestellt?

Auf den Landkreis Main-Taunus in Hessen sollen ab Montag bis zu 1.000 Flüchtlinge verteilt werden. Deshalb rief der Landkreis - als erster in Hessen - den Katastrophenfall aus. Diese Entscheidung kritisierte das hessische Innenministerium.

Innenminister Thomas de Maizière gilt in der Öffentlichkeit derzeit als der Buhmann in der Flüchtlingskrise. Er sei überfordert und konterkariere mit unbedachten Äußerungen Angela Merkels "Wir schaffen das"-Devise, heißt es. Wir haben seine Aussagen einem Faktencheck unterzogen.

Prominente Unterstützer auf der einen, scharfe Kritiker auf der anderen Seite: Die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel spaltet die Nation – und die Bundesregierung. Gefährdet die Kanzlerin mit ihrer Haltung ihr Amt?

Thomas de Maizière hat in der Flüchtlingskrise schon viel gesagt. Doch offenbar entspricht nicht alles davon der Wahrheit. So hat der Innenminister behauptet, "30 Prozent" der Asylsuchenden gäben sich als Syrer aus, seien aber keine. Nach Recherchen des ARD-Magazins "Panorama" ist diese Behauptung falsch.

Streit mit Ansage. CSU-Chef Seehofer möchte Zuwanderung begrenzen. Zudem will er Flüchtlinge an der Grenze zu Österreich abweisen lassen. Wien will dem nicht tatenlos zusehen. Und die Kanzlerin bekräftigt: Verfolgte werden weiter aufgenommen.

Die Zahl der Gewalttaten gegen Flüchtlinge steigt. Innenminister Thomas de Maiziere zufolge "gab es in diesem Jahr bereits mehr als 490 Straftaten gegen Asylbewerberunterkünfte." In einem Interview nannte er diese Entwicklung "besorgniserregend" und "eine Schande für Deutschland".

Als Wladimir Putin den USA für Syrien ein gemeinsames Vorgehen gegen den IS angeboten hat, ist das von vielen Beobachtern als positives Signal interpretiert worden. Inzwischen ist klar, dass es Putin in Syrien um ganz andere Ziele geht. Stefan Meister ist Osteuropa-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Im Interview erklärt er, welche Motive er in Putins Handeln wirklich sieht - und wie weit Putin im Syrien Konflikt zu gehen bereit ist.

Kanzlerin Angela Merkel ist fest davon überzeugt, dass Deutschland die Flüchtlingskrise bewältigen wird - auch wenn ihre "Wir-schaffen-das"-Politik in der Kritik steht. Bei "Anne Will" hat sie nicht nur ihre Politik verteidigt, sondern auch eine neue, kämpferische Seite gezeigt. Wie fanden Sie den Auftritt der Kanzlerin? Und ist die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin richtig? Stimmen Sie ab!

Die beschauliche Stadt Hardheim im Odenwald hat für Flüchtlinge Benimmregeln aufgestellt. Den Knigge veröffentlichte die Gemeinde auf ihrer Internetseite.

Der Umgang mit der Flüchtlingssituation ist eine Bewährungsprobe für die Bundesregierung. Vor allem aus Bayern kommt immer wieder Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrer "Wir schaffen das!"-Politik. Bei "Anne Will" zeigt sich Angela Merkel genauso realistisch wie optimistisch. Und vor allem kämpferisch.

Der Druck auf Angela Merkel in der Flüchtlingskrise wächst – auch aus den eigenen Reihen. Doch die Kanzlerin hält daran fest, dass ihr Weg der richtige ist. Das bekräftigte Merkel nun bei einem Solo-Auftritt in der ARD-Sendung "Anne Will". Ein voller Erfolg, wenn man nach den Pressestimmen geht.

Vor dem Europaparlament in Straßburg werben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande für eine gemeinsame europäische Lösung der Flüchtlingskrise. Merkel sprach sich für eine Neuausrichtung europäischer Außenpolitik aus und warnte vor nationaler Abschottung. Die wichtigsten Punkte des Treffens.

Der Flüchtlingsstrom in Deutschland reißt nicht ab. Die Politik, Kommunen, freiwillige Helfer und Polizei sehen sich zunehmend überfordert. Um das Thema "Wo liegen unsere Grenzen" drehte sich dann auch der sonntägliche Talk bei Günther Jauch. Einer der Gäste, Herbert Grönemeyer, fiel durch einen bizarren Auftritt auf. Im Nachhinein gibt es dafür reichlich Kritik.

Auf einmal fordert "Dunkeldeutschland" den Rücktritt der Kanzlerin, kommt scharfe Kritik aus den eigenen Reihen. Dabei macht Angela Merkel in der Flüchtlingskrise vieles richtig.

Das Dritte Reich ist bis ins Detail analysiert, doch das Thema Drogen wurde weitestgehend übersehen. "Das ist ein Versäumnis", sagt der Autor des Buches "Der totale Rausch: Drogen im Dritten Reich", Norman Ohler - und spricht mit unserer Redaktion über eine Gesellschaft im Vollrausch, Massenmörder auf Metamphetamin und die Folgen der schweren Sucht Adolf Hitlers.

Heute geht es um Betten, morgen um Integration: Was kann die Gesellschaft von den Flüchtlingen fordern, was muss sie selbst leisten? Bei Sandra Maischberger geht es passend zur "Heimat"-Themenwoche um die Frage: "Wie verändern Flüchtlinge unser Land?" Während sich die meisten Gäste in Binsenweisheiten verlieren, macht ausgerechnet ein CDU-Bürgermeister vor, wie Integration funktionieren kann.

Die Kritik an Angela Merkels Politik wächst: In der Flüchtlingskrise will die Bundeskanzlerin ihren Kurs höchstens variieren, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer verlangt eine Umkehr. Derweil muss die Union in Wahlprognosen Verluste hinnehmen. Es rumort in CDU und CSU. Steht die Kanzlerin jetzt ganz alleine da? Antworten eines Merkel-Kenners.

Die EU hat am Montag dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Brüssel einen Vorschlag unterbreitet. Endlich ein Durchbruch in der Flüchtlingskrise?

Ausgrenzung gefällt Heinz-Christian Strache nicht – vor allem, wenn es dabei um seine Partei und deren Wähler geht. Für die Gemeinderats- und Bezirkswahl in Wien am Sonntag, den 11. Oktober, verspricht der FPÖ-Spitzenkandidat im Wahlkampf, besser zwischen politischen Flüchtlingen und Auswanderern zu unterscheiden.

Die Deutschen beurteilen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung einer Umfrage zunehmend skeptischer. 59 Prozent hielten die Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für falsch, syrische Flüchtlinge aus Ungarn unregistriert nach Deutschland einreisen zu lassen.

Russland verstärkt sein militärisches Engagement in Syrien - zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat, so die Begründung. Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin ist das Eingreifen aber vor allem ein Kräftemessen mit den USA.

Russen machen sich mit Cartoon über den Bürgerkrieg in Syrien lustig.

Die jüngste Amok-Tat von Oregon hat den USA einmal mehr auf grausame Weise den Spiegel vorgehalten: Der Gegner ist man selbst, Täter und Opfer zugleich. Die Ursache liegt in einem kollektiven Selbstverständnis, das in bizarrem Waffenfetischismus so etwas wie nationale Identität erkennen will und zur Verteidigung dieses Irrsinns gnadenlos über Leichen geht..

Die russischen Luftangriffe zur Unterstützung des syrischen Diktators Baschar Al-Assad geben dem Bürgerkrieg in Syrien eine neue Wendung. Droht nun ein Flächenbrand im Nahen Osten? Ein baldiger Friede werde durch das Eingreifen Russlands jedenfalls "nicht wahrscheinlicher", sagt der Nahost-Experte Kristian Brakel.

Steht Deutschland vor dem Burnout in Sachen Flüchtlinge? So sehen es zumindest einige Politiker, darunter Bundespräsident Joachim Gauck. "Wo liegen unsere Grenzen?", fragt deswegen Günther Jauch am Sonntagabend seine Gäste. Ein zorniger Herbert Grönemeyer und ein enthusiastischer Ranga Yogeshwar stellen klar: Die Gesellschaft ist jetzt gefragt.

Thomas de Maizière muss aktuell herbe Kritik in den sozialen Medien einstecken. Grund dafür sind seine kritischen Aussagen in Bezug auf Flüchtlinge

Kassel, Suhl, Dresden, jetzt Hamburg – Gewaltsame Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen nehmen zu.  Der Ruf nach Konsequenzen wird lauter; doch noch streiten Experten und Politiker über die Ursachen und darüber, wie sich die Gewalt verhindern lässt. Während ein Vorschlag fast im Keim erstickt, hat ein Bundesland bereits Maßnahmen ergriffen.

Die Gewalt unter Flüchtlingen nimmt offenbar zu. Meldungen über Massenschlägereien in Unterkünften lassen derzeit verschiedene Lösungsvorschläge diskutieren. Unter anderem forderte die Polizeigewerkschaft, Flüchtlinge nach ihrer Religion zu trennen. Populistisch und absurd meint Lamya Kaddor. Im Interview erklärt die Islamwissenschaftlerin über die Folgen und macht einen ganz anderen Lösungsvorschlag.

Washington und Moskau haben sich betreffend ihrer Einsätze in Syrien abgesprochen. Damit soll vor allem ein "Unfall" vermieden werden. Berlin warnt Moskau vor Alleingängen. Wladimir Putin bleibt unbeeindruckt und spricht stattdessen von feindlicher Propaganda.

Stefan Petzner hat kürzlich sein Buch "Haiders Schatten" veröffentlicht. Im Interview erklärt er, warum er Verstorbene nicht vermisst, wie er die Trennlinie zwischen seiner Ideologie und seiner Rolle als Spin-Doctor zieht und warum er denkt, dass sein Buch für Jörg Haider o.k. gewesen wäre.

Seit Mittwoch fliegt die russische Luftwaffe Angriffe in Syrien. Erklärtes Ziel ist es, den herrschenden Diktator Baschar al-Assad an der Macht zu halten. Dabei geht Russland offiziell gegen den Islamischen Staat (IS). Offenbar werden aber auch Rebellengruppen angegriffen. Ist Putins militärisches Eingreifen in Syrien richtig? Stimmen Sie ab.

Der bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder will angesichts der Flüchtlingskrise das Land abschotten. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte der CSU-Politiker, man müsse die Grenzen "besser schützen".

Putin lässt erstmals Flugzeugbomber in Syrien fliegen, angeblich gegen den Islamischen Staat. Der Eingriff Moskaus in den syrischen Bürgerkrieg aber ist ein zweischneidiges Schwert, so sieht es jedenfalls die Presse. Putin als Anti-Terror-Stratege auf der einen Seite, als Unterstützer eines Massenmörders auf der anderen.

Abgewatscht von der CSU, abgestürzt in den Umfragewerten – Angela Merkel bekommt für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise viel Gegenwind. Bei "Anne Will" zeigt sich, wie groß die Kluft zwischen CSU und Merkel geworden ist und wie die Angst vor einem Stimmungsumschwung die Politik unter Druck setzt.

Angela Merkel gilt als abwartende, zögernde Politikerin. Aber in der Griechenland- und Flüchtlingskrise wählte die deutsche Bundeskanzlerin klare Worte, manche sprechen schon von der "Basta-Kanzlerin". Der Politologe Thomas Jäger sagt, Merkel sei schon immer entscheidungsstark gewesen.

Neben den Taliban wird in Afghanistan auch der Islamische Staat (IS) immer stärker. Davor warnt der EU-Sonderbeauftragte für Afghanistan. Die Angst: Der IS könnte sein Einflussgebiet weiter ausbauen - und noch mehr Gebiete unter seine Kontrolle bringen. Klicken Sie in der folgenden Karte auf die farbigen Regionen und sehen Sie, welche Terrorgruppe wo aktiv ist.

Neben den Taliban wird in Afghanistan auch der Islamische Staat (IS) immer stärker. Davor warnt der EU-Sonderbeauftragte für Afghanistan. Die Angst: Der IS könnte sein Einflussgebiet weiter ausbauen - und noch mehr Gebiete unter seine Kontrolle bringen. Klicken Sie in der folgenden Karte auf die farbigen Regionen und sehen Sie, welche Terrorgruppe wo aktiv ist.

Viele Beobachter glauben, dass Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem Engagement im Syrien-Konflikt auch von der Ukraine-Krise ablenken will. Dennoch hat seine Initiative Erfolgsaussichten. Denn die Terror-Miliz des "Islamischen Staates" könnte ein gemeinsames Vorgehen erzwingen.

Im September könnte die Zahl der neu angekommenen Flüchtlinge so hoch ausfallen wie die Gesamtzahl der Asylbewerber 2014. Klar ist schon, dass es ein absoluter Rekordmonat wird. Angesichts des großen Zustroms von Flüchtlingen bereitet die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge weitere Gesetze vor.

Ursula von der Leyen wird von ihrer 25 Jahre alten Dissertation eingeholt. Die Hochschule prüft Plagiatsvorwürfe. Andere kostete das schon den Ministerposten. Stolpert auch von der Leyen über ihre Doktorarbeit oder wird ihr die Affäre nichts anhaben? Sind Plagiatsjäger überflüssig oder wichtig? Was meinen Sie?

Das Verhältnis zwischen Wladimir Putin und Barack Obama ist kein herzliches - nicht erst seit der Annexion der Krim. Immer wieder gerieten die Präsidenten in der Vergangenheit aneinander. Zwei Jahre lang gingen sich beide aus dem Weg. Putin wurde vom Westen geradezu isoliert. Nun kam es in New York zum Treffen. Der Kreml-Chef ist zurück auf dem internationalen Parkett.