• 17:52 Uhr: Wagner-Chef: Bachmut komplett eingenommen
  • 16:28 Uhr: ➤ Selenskyj freut sich über "großartigen Beschluss"
  • 14:14 Uhr: Kreml warnt Westen vor "kolossalen Risiken" bei Kampfjet-Lieferung
  • 12:55 Uhr: G7-Gipfel: Selenskyj dankt Sunak für "Führung" bei Kampfjet-Koalition
  • 11:31 Uhr: G7-Staaten drängen China zu Druck auf Russland
  • 10:02 Uhr: London: Russland verstärkt Truppen bei Bachmut
  • 9:22 Uhr: Selenskyj für G7-Gipfel in Hiroshima eingetroffen
  • 8:52 Uhr: Ukrainische Flugabwehr schießt Drohnen ab – Schäden an Häusern
  • 8:24 Uhr: Klingbeil bekräftigt Ablehnung von Kampfjet-Lieferung an Ukraine

Mehr News zum Krieg in der Ukraine

➤ Selenskyj freut sich über "großartigen Beschluss"

  • 16:28 Uhr

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beim G7-Gipfel in Japan den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Die beiden kamen am Samstagabend im Gipfelhotel Grand Prince kurz nach der Ankunft Selenskyjs in Hiroshima zusammen. "Gut, dich zu sehen. Wir treffen uns ja recht häufig", sagte Scholz zur Begrüßung. "Es ist immer eine Freude", antwortete Selenskyj. Das Treffen der beiden im 22. Stock des Hotels dauerte gut 20 Minuten.

Scholz hatte Selenskyj am vergangenen Sonntag in Berlin empfangen. Es war das erste Mal, dass die beiden sich öffentlich mit Wolodymyr und Olaf ansprachen. Scholz sagte Selenskyj in Berlin ein Paket mit weiteren Waffenlieferungen im Wert von 2,7 Milliarden Euro zu. Eine Beteiligung an der Allianz zur Lieferung von Kampfflugzeugen in die Ukraine hat er bisher nicht angekündigt.

Selenskyj bedankte sich nach der Ankunft in Hiroshima bei den Verbündeten, dass sie den Weg für die Lieferung von Kampfjets grundsätzlich frei gemacht haben. "Ich bin sehr glücklich", sagte er dem ZDF und machte klar, nicht mit einer zeitnahen Lieferung zu rechnen. "Ich glaube, die Entscheidung bedeutet nicht, dass wir all diese Verteidigungsmittel morgen haben werden. Wir müssen uns vorbereiten. Aber trotzdem: Es ist ein großartiger Beschluss", sagte Selenskyj.

Selenskyj traf neben Scholz auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, den britischen Premier Rishi Sunak sowie die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni einzeln zu Gesprächen.

Ein Treffen wurde auch mit US-Präsident Joe Biden erwartet. Er hatte grundsätzlich den Weg für die Lieferung von Jets des amerikanischen Typs F-16 frei gemacht. Großbritannien und auch die Niederlande hatten in der vergangenen Woche die von Kiew seit langem gewünschte internationale Kampfjet-Koalition angestoßen. (dpa/lko/fte)

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Die Lage im Überblick

Seit 24. Februar 2022 führt Russland aus der Luft und am Boden einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kurz zuvor hatte Präsident Wladimir Putin das Existenzrecht der Ukraine als eigenständiger Staat in Zweifel gezogen und die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt.

Die ukrainische Armee wehrt sich seitdem nach Kräften gegen die Invasoren. Auf beiden Seiten gibt es Berichten zufolge Tausende Tote. Wie viele Soldaten und Zivilisten bereits starben, lässt sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. Fakt ist: Die humanitäre Lage in der Ukraine spitzt sich mit jedem Tag zu.

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat inzwischen mehr als 8,2 Millionen ukrainische Flüchtlinge in Europa registriert (Stand: 9. Mai). Die Flüchtenden sind vor allem Frauen und Kinder, da Männer zwischen 18 und 60 Jahren das Land in den meisten Fällen nicht verlassen dürfen.

Die EU und die USA reagierten mit Sanktionen. Außerdem liefern sie der Ukraine Waffen, auch Deutschland unterstützt das Land mit Waffenlieferungen. Auch Panzer der Klasse Gepard hat die Ukraine aus Deutschland erhalten. (dpa)

Russlands Angriff auf die Ukraine © dpa-infografik GmbH

Die weiteren Nachrichten zum Krieg in der Ukraine vom 20. Mai

Wagner-Chef: Bachmut komplett eingenommen

  • 17:52 Uhr

Der Chef der russischen Privatarmee Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat die komplette Einnahme der ostukrainischen Stadt Bachmut verkündet. "Wir haben komplett die ganze Stadt eingenommen", sagte Prigoschin in einem am Samstag veröffentlichten Video mit der russischen Flagge in der Hand. Eine Bestätigung von ukrainischer Seite oder offizieller russischer Seite gab es zunächst nicht. Vielmehr hatten die ukrainischen Truppen in der Region zuletzt Geländegewinne verzeichnet. Auch das Verteidigungsministerium Russlands berichtete am Samstag erneut von Kämpfen in Bachmut.

Die ukrainischen Streitkräfte hatten von einer schwierigen Lage in Bachmut berichtet. Trotz der Überzahl der russischen Angreifer gelinge es, den Gegner an Schlüsselstellen zu treffen und Eindringlinge zu vernichten, hieß es immer wieder. Bachmut ist weitgehend zerstört durch die bisher verlustreichste Schlacht dieses seit fast 15 Monaten andauernden Kriegs.

Die Ukraine will die seit dem Spätsommer umkämpfte östliche Stadt nicht aufgeben, um einen Durchbruch der russischen Truppen weiter ins Landesinnere zu verhindern. Die Stadt ist der Hauptteil der nach der russischen Eroberung von Sjewjerodonezk und Lyssytschansk etablierten Verteidigungslinie zwischen den Städten Siwersk und Bachmut im Donezker Gebiet. Falls die Stadt fallen sollte, würde sich für die russischen Truppen der Weg zu den Großstädten Slowjansk und Kramatorsk eröffnen. Damit würde eine von Russland geplante vollständige Eroberung des Donezker Gebiets näher rücken. (dpa)

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Kreml warnt Westen vor "kolossalen Risiken" bei Kampfjet-Lieferung

  • 14:14 Uhr

Der Kreml hat die westlichen Staaten vor einer Lieferung von "F-16"-Kampfjets an die Ukraine gewarnt. Vizeaußenminister Alexander Gruschko sagte, die westlichen Staaten würden an einem Eskalationsszenario festhalten. "Das zieht kolossale Risiken für sie nach sich", sagte Gruschko laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass.

Die Ukraine hat bisher zwar noch keine offizielle Zusage zur gewünschten Lieferung von "F-16"-Jets erhalten. Allerdings hat US-Präsident Joe Biden Regierungskreisen zufolge eine Ausbildung ukrainischer Piloten an diesen Jets befürwortet und der Ukraine damit auch eine Lieferung in Aussicht gestellt. (lko/dpa)

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G7-Gipfel: Selenskyj dankt Sunak für "Führung" bei Kampfjet-Koalition

  • 12:55 Uhr

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem britischen Premierminister Rishi Sunak beim G7-Gipfel für dessen Unterstützung bei der Bildung einer Koalition zur Lieferung westlicher Kampfjets gedankt. Selenskyj traf Sunak am Samstag am Rande des Spitzentreffens der führenden demokratischen Industriestaaten im japanischen Hiroshima.

"Ich habe für die Führung des Vereinigten Köngireichs in der internationalen Kampfjet-Koalition gedankt", schrieb Selenskyj anschließend auf seinem Telegram-Account.

Die USA hatten zuvor am Rande des G7-Gipfels in Japan angekündigt, die Lieferung von Kampfjets des Typs F-16 an die Ukraine ermöglichen zu wollen. Bereits am Dienstag hatten Großbritannien und die Niederlande erklärt, eine von Kiew seit langem gewünschte internationale Kampfjet-Koalition für Kiew aufbauen zu wollen. Kurz zuvor hatte Selenskyj Sunak bei seiner Europareise in London getroffen.

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G7-Staaten drängen China zu Druck auf Russland

  • 11:31 Uhr

China soll nach dem Willen der G7-Staaten "Druck auf Russland ausüben", den Krieg in der Ukraine zu beenden und seine Truppen zurückzuziehen. Das ging am Samstag aus der Erklärung des Gipfels der führenden demokratischen Industrieländer in Hiroshima in Japan hervor. Seit der Invasion in der Ukraine hat China die Aggression allerdings nicht einmal verurteilt, sondern Präsident Wladimir Putin Rückendeckung gegeben.

Zu Chinas eigenen Machtansprüchen auf Taiwan und im Ost- und Südchinesischen Meer stellen die G7-Staaten in der Erklärung fest: "Wir lehnen entschieden jeden einseitigen Versuch ab, den Status quo durch Gewalt und Zwang zu ändern." Frieden und Stabilität in dem wichtigen Schifffahrtsweg der Taiwanstraße seien unerlässlich für Sicherheit und Wohlergehen der Weltgemeinschaft.

Die G7-Staaten versicherten, dass sich ihre Ein-China-Politik nicht geändert hätte. Danach wird die Regierung in Peking als einzig legitime Regierung Chinas anerkannt. Die kommunistische Führung betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Die demokratische Inselrepublik wird allerdings seit mehr als sieben Jahrzehnten eigenständig regiert.

Für Chinas Territorialansprüche im Südchinesischen Meer gibt es aus Sicht der G7-Staaten "keine rechtliche Grundlage", heißt es weiter. Auch lehnt die Gruppe die Militarisierung des Seegebietes durch China ab. Die Erklärung nannte das Urteil des internationalen Schiedsgerichts in Den Haag von 2016, das die Ansprüche als illegal erklärt hatte, als "wichtigen Meilenstein". Die Entscheidung sei "rechtlich bindend". Allerdings ignoriert China das Urteil. (dpa)

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London: Russland verstärkt Truppen bei Bachmut

  • 10:02 Uhr

Im Kampf um die Stadt Bachmut in der Ostukraine hat Russland nach Angaben britischer Geheimdienste seine Truppen in der Gegend verstärkt. "In den vergangenen vier Tagen hat Russland sehr wahrscheinlich mehrere Bataillone zur Verstärkung der Bachmut-Front eingesetzt", teilte das Verteidigungsministerium in London am Samstag mit. Dies sei eine Reaktion auf taktische Geländegewinne der ukrainischen Verteidiger an den Flanken der umkämpften Stadt sowie auf öffentliche Drohungen der Söldnergruppe Wagner, den Kampf dort einzustellen, hieß es weiter.

Vermutlich seien nur wenige russische Einheiten in der Ukraine verfügbar. Daher stelle die Verlegung in den Raum Bachmut ein bemerkenswertes Engagement des russischen Kommandos dar, betonte das britische Ministerium. "Die russische Führung betrachtet wahrscheinlich weiterhin die Eroberung Bachmuts als wichtigstes unmittelbares Kriegsziel, das es ihr ermöglichen würde, einen gewissen Erfolg im Konflikt zu verbuchen."

Zuvor hatte auch die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar erklärt, das russische Militär habe mehrere Tausend Soldaten als Verstärkung nach Bachmut verlegt. "Der Feind kann nicht mit Qualität gewinnen, also versucht er es mit Quantität", schrieb sie auf Facebook.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor. (dpa)

Britischer Geheimdienst: Eroberung Bachmuts derzeit Moskaus wichtigstes Kriegsziel

Die Eroberung der Stadt Bachmut im Gebiet Donezk ist derzeit Russlands wichtigstes unmittelbares Kriegsziel, vermutet der britische Geheimdienst. In den letzten Tagen habe Moskau seine Truppen in der Region massiv verstärkt.

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Selenskyj bei G7-Gipfel: "Der Frieden wird heute näher kommen"

  • 9:22 Uhr

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist für den G7-Gipfel in Japan eingetroffen. Selenskyj landete am Samstag in einem französischen Regierungsflugzeug in Hiroshima, wie auf Bildern des staatlichen japanischen Fernsehsenders NHK zu sehen war.

Selenskyj schrieb auf Twitter von einem "wichtigen Treffen mit Partnern und Freunden der Ukraine", und versprach "Sicherheit und verstärkte Zusammenarbeit für unseren Sieg. Der Frieden wird heute näher kommen."

Ursprünglich hatte es geheißen, der ukrainische Präsident werde bei dem Treffen der Gruppe führender demokratischer Industrienationen lediglich per Video zugeschaltet. Am Freitag war dann der Überraschungsbesuch bekanntgeworden. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gehört zu den Hauptthemen der Beratungen in Hiroshima.

Bei Selenskyjs Besuch ist auch ein bilaterales Treffen mit US-Präsident Joe Biden geplant. Dieser hatte kurz zuvor grundsätzlich den Weg freigemacht für eine Lieferung von F-16-Kampfjets an die Ukraine - im Rahmen einer Koalition mehrerer Bündnispartner. Zunächst wollen die Verbündeten mit der Ausbildung von ukrainischen Piloten beginnen.

Der G7-Gruppe gehören die USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada sowie die Europäische Union an. Selenskyj war kürzlich bereits durch die europäischen G7-Staaten gereist und hatte bei Besuchen in Rom, Berlin, Paris und London um weitere Unterstützung geworben. (dpa/lko)

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Ukrainische Flugabwehr schießt Drohnen ab – Schäden an Häusern

  • 8:52 Uhr

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat die Flugabwehr bei den inzwischen elften russischen Angriffen in diesem Monat erneut zahlreiche Kampfdrohnen abgeschossen. Herabfallende Trümmer beschädigten zwei Wohnhäuser, Autos und Straßenbeläge, wie Behörden in Kiew am Samstagmorgen mitteilten. Die ukrainischen Luftstreitkräfte sprachen in einer Mitteilung von insgesamt 18 sogenannten Kamikaze-Drohnen vom iranischen Typ Shahed-136/131, die im Kiewer Gebiet abgeschossen worden seien. Insgesamt wurden demnach 20 Drohnen in der Ukraine zerstört.

"Diese Nacht hat der Aggressor erneut einen massiven Angriff mit Drohnen geflogen", sagte der Chef der Kiewer Militärverwaltung, Serhij Popko. Alle seien unschädlich gemacht worden. "Schläge gegen Kiew wurden nicht zugelassen." Es gebe keine Verletzten. In einem Haus sei ein Feuer durch die herabgestürzten Trümmer ausgebrochen und dann gelöscht worden. In einem anderen Haus seien die Fensterscheiben zerborsten, hieß es.

In der vergangenen Woche hatte Russland Kiew und andere Regionen auch mit Raketen beschossen. Kommentatoren meinten, dass die russische Militärführung erst versucht habe, die Energieinfrastruktur des Landes zu zerstören und nun mit den ständigen nächtlichen Angriffen den Menschen in der Hauptstadt den Schlaf rauben wolle. Die Führung in Kiew wertete die "sinnlosen und kostspieligen Attacken" als Zeichen der Verzweiflung Russlands, weil es für Kremlchef Wladimir Putin auf dem Schlachtfeld keine Erfolge gebe.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als einem Jahr gegen den russischen Angriffskrieg. Sie lobte immer wieder die vom Westen gelieferten Flugabwehrsysteme als Lebensversicherung für das Land in ihrem Kampf gegen Russland.

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Klingbeil bekräftigt Ablehnung von Kampfjet-Lieferung an Ukraine

  • 8:24 Uhr


SPD-Chef Lars Klingbeil lehnt eine Beteiligung Deutschlands an der Lieferung von Kampfjets an die Ukraine weiter ab. "Jeder hat unterschiedliche militärische Fähigkeiten. Die Kampfjets gehören bei uns nicht dazu", sagte Klingbeil der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Die Aussage von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) "gilt hier", betonte er.

Deutschland konzentriere sich "auf die Ausbildung, die Panzer und die Raketenabwehr", ergänzte der SPD-Politiker. Zudem sei Deutschland der zweitgrößte Geber für die Ukraine nach den USA. Und das neue 2,7 Milliarden-Paket für die Ukraine habe "noch mal langfristig eine Wucht".

Die Ukraine dringt seit geraumer Zeit auf eine Lieferung westlicher Kampfjets im Krieg gegen Russland. Die Führung in Kiew ist dabei insbesondere an US-Kampfjets vom Typ F-16 interessiert, die von zahlreichen Streitkräften weltweit genutzt werden.

Eine breite Mehrheit der Bundesbürger lehnt es einer Umfrage zufolge ab, dass Deutschland Kampfjets an die Ukraine liefert. In einer Umfrage für die Funke-Mediengruppe standen zwölf Prozent der Befragten einer Lieferung skeptisch und 51 Prozent offen ablehnend gegenüber.

Die Haltung ist demnach in allen Parteien weit verbreitet. Eine Ausnahme bilden die Grünen, von deren Anhängern 54 Prozent die Waffenhilfe mit Kampfjets befürworten.

Die Anhänger aller anderen Parteien sprachen sich dagegen aus. Am größten ist die Skepsis bei den Sympathisanten von AfD (88 Prozent), Linke (76 Prozent), SPD (63 Prozent), Union und FDP (je 59 Prozent). (afp)

Mit Material von dpa und AFP

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