Horst Seehofer

Nach dem vernichtenden Wahlergebnis bei der Landtagswahl in Thüringen ist in der CDU ein Machtkampf entbrannt. Von vielen Seiten hagelt es Kritik an der Kanzlerin. Nur einer nimmt Angela Merkel in Schutz.

Vermummte verhindern Vorlesungen, Politiker werden bedroht und ihre Wahlkreisbüros angegriffen. Das politische Klima scheint vergiftet. Aber wer ist daran schuld? Und was kann dagegen getan werden?

Für Horst Seehofers Forderung, die Gamer-Szene stärker zu überwachen, hagelte es Kritik gegen den Innenminister. Der hatte die Gefahr, die von der Gamer-Szene ausgehe, im Zuge des Attentats in Halle thematisiert. Von den Medien fühlt sich Seehofer falsch verstanden und zeigt sich verärgert.

CDU und CSU debattieren gerade, wie sie den nächsten Kanzlerkandidaten bestimmen. Bereits beim Union-Nachwus vor einer gab es ein Schaulaufen möglicher Rivalen – ein Angriff auf Annegret Kramp-Karrenbauer, die den ersten Zugriff hätte. Am zweiten Tag des CSU-Parteitages hatte sie nun ihren Auftritt und kritisierte dabei die Grünen und die Türkei. Die CDU-Parteichefin und Markus Söder wirkten dabei bemüht harmonisch.

87,4 Prozent waren es bei seiner ersten Wahl zum CSU-Chef, das war nun die Messlatte. Die hat Markus Söder übersprungen. Obwohl es auch Kritik an seinen Reformplänen für die CSU gibt.

Haben die Sicherheitsbehörden beim Anschlag auf die Synagoge in Halle versagt? Politiker und Vertreter der jüdischen Gemeinde weisen auf schwerwiegende mutmaßliche Versäumnisse hin. So sei etwa der Täter der Polizei auf der Flucht kurzzeitig entwischt.

Der Attentäter von Halle war ein Videospiel-Junkie. Horst Seehofer will deshalb die "Gamerszene" genauer beobachten, weil er dort viele potenzielle Täter vermutet. Die Kritik folgt prompt.

Am Tag nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale kommen immer mehr Details zu der schrecklichen Tat ans Licht. Ein Überblick über die Entwicklungen am Donnerstag.

Am Tag nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale sind noch immer viele Dinge ungeklärt. Nachdem die Tat von Ermittlern und Behörden gleichermaßen als "rechtsextremistischer Terroranschlag" gewertet wird, kündigt Seehofer mehr Schutz für jüdische Einrichtungen an.

In Halle fallen in Nähe einer Synagoge Schüsse, dabei gibt es laut einer Polizeimeldung zwei Tote. Nach den flüchtigen Tätern wird mit Hochdruck gefahndet.

Noch vor zwei Wochen war Innenminister Seehofer optimistisch, dass es bei der EU-Seenotrettung endlich Fortschritt gibt. Beim Treffen mit seinen EU-Kollegen zeigt sich jedoch: Ganz so schnell geht es nicht.

Bundesinnenminister Horst Seehofer sieht im Herbst 2019 eine Flüchtlingswelle bisher ungekannten Ausmaßes auf Deutschland zurollen. Sie werde womöglich "noch größer als 2015" ausfallen.

Immer wieder drohte der türkische Präsident Erdogan in der Vergangenheit, den Flüchtlingspakt mit der EU platzen zu lassen. Bei einem Besuch in Ankara versucht Horst Seehofer das wackelnde Abkommen zu retten. Die türkischen Minister ziehen nach den Gesprächen ein positives Fazit. In einem wichtigen Punkt lässt Seehofer die Türkei allerdings abblitzen. 

Dass die deutsche Regierung die türkische in den höchsten Tönen lobt, ist selten geworden. Bei Horst Seehofers Besuch in Ankara aber war es so weit. Kein Wunder: Der Innenminister versucht, den wackelnden Flüchltingspakt mit der Türkei zu retten. Bei diesem Thema ist Europa auf das Land angewiesen - und Seehofer hat Drohungen Erdogans im Ohr. 

Gerade erst hat Seehofer verkündet, die Kontrollen an der Grenze zu Österreich zu verlängern - jetzt gibt er weitere Schritte bekannt.

Deutschland hat sich mit Frankreich, Italien und Malta auf ein Notfallsystem zur Verteilung aus Seenot geretteter Migranten geeinigt.

Seit langem wird in der EU über die Verteilung von Flüchtlingen gestritten, die in Italien ankommen. Nun sendet Innenminister Seehofer ein Signal des Entgegenkommens - just bevor er hohen Besuch aus Rom empfängt. Ziehen andere Länder nach?

Die Bundesregierung will künftig jeden vierten Flüchtling aufnehmen, der in Italien ankommt.

Ein Mann stößt Ende Juli am Frankfurter Hauptbahnhof einen Kind vor einen ICE. Das Kind stirbt und der Fall sorgt Bundesweit für Entsetzen. Zusammen mit der Bahn berät sich nun die Bundesregierung um künftig mehr Sicherheit an Bahnhöfen zu garantieren.

Monatelang ging bei Mieten und Bauen wenig voran - nun wollen Union und SPD ein Gesetzespaket auf den Weg bringen. Auch auf anderen Feldern wollen die Partner zeigen, dass sie noch miteinander können.

Horst Seehofer hatte einen Plan: Flüchtlinge sollen an der deutschen Grenze gestoppt und in das Land zurückgeschickt werden, in dem sie zuerst Asyl beantragt haben. Doch ein Gericht durchkreuzt das Vorhaben des Bundesinnenministers nun.

Am Ende vergeht Robert Habeck das Lachen: Im ZDF-Sommerinterview fordert der Grüne einen früheren Kohleausstieg und eine Kerosinsteuer auf Inlandsflüge. Doch bei den Plänen für die Zukunft ohne Kohle wird es wolkig.

Der Mord eines 40-jährigen Eritreers an einem achtjährigen Jungen an Gleis sieben des Frankfurter Hauptbahnhofs zwingt Bundesinnenminister Horst Seehofer, zu handeln. Eine Maßnahme: Einreisen aus der Schweiz sollen erschwert werden.

Zum Motiv des mutmaßlichen Täters vom Frankfurter Hauptbahnhof gibt es nichts Neues, allerdings zu seiner Vorgeschichte: Der 40-Jährige war in der Schweiz zur Festnahme ausgeschrieben und befand sich offenbar in psychiatrischer Behandlung.