Bundestagswahl 2017: Kanzler-Kandidaten, Parteien, Prognosen

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag wird voraussichtlich am 24. September 2017 stattfinden, der Termin wird vom Bundeskabinett beschlossen und durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck final abgesegnet und verkündet. Der Bundestag besteht aus Abgeordneten, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf die nächsten vier Jahre gewählt werden. Die Wahlen finden turnusmäßig alle vier Jahre an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag statt. Ein Dreivierteljahr vor der Bundestagswahl legt der Bundespräsident gemeinsam mit der Bundesregierung den genauen Tag der Wahl fest. Am 20. November 2016 gab Angela Merkel ihre erneute Kandidatur für das Amt der Bundeskanzlerin bekannt. Die SPD plant die Bekanntgabe ihres Kanzlerkandidaten für Anfang 2017. Sigmar Gabriel, Martin Schulz und Olaf Scholz verbleiben als SPD-Kandidaten nach dem Ausscheiden von Frank-Walter Steinmeier. Bündnis 90/Die Grünen entsenden Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir als Spitzenkandidaten. Die kandidierenden Parteien sind voraussichtlich: CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD, Piratenpartei, NPD, Freie Wähler. Als nicht-etablierte Parteien können die Tierschutzpartei, ÖDP, REP - Die Republikaner, Die Partei, Pro Deutschland und die Bayernpartei antreten. Welche und wie viele Parteien tatsächlich an der Bundestagswahl 2017 teilnehmen werden, wird voraussichtlich im Juli 2017 genau feststehen. Die Wähler haben bei der Bundestagwahl eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat aus dem jeweiligen Wahlkreis gewählt. Die Zweitstimme wird an eine Partei vergeben und ermöglicht es dieser den Einzug ins Parlament über die Landeslisten zu halten. Mit der Zweitstimme wird auch der Anteil an Sitzen im Parlament bestimmt. Hat eine Partei bundesweit weniger als fünf Prozent der Zweitstimmen oder drei Direktmandate gilt die so genannte Sperrklausel.

Auch die SPD steht hinter der Energiewende der Bundesregierung, findet die Umsetzung aber fraglich. Wir zeigen Ihnen, welche Wege die SPD in der Energiepolitik beschreiten will.

Seit dem Unglück in Fukushima sind Atomkraftwerke für die CDU/CSU kein Thema mehr. Wir stellen ihnen vor, was die christlichen Parteien sonst noch im Wahlprogramm zum Thema Energie verankert haben.

Die CDU/CSU will die Bildung weiter fördern - auch mit finanziellen Mitteln. Die weiteren Bildungsthemen der CDU/CSU finden Sie hier.

Kindergarten, Schule, Uni - diese Themen beschäftigen die Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Bundestagswahl. Wer mehr zur Bildung zu sagen hat und wer sich nur am Rande mit Schülern und Lehrern beschäftigt, stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

"Um aus der Krise zu kommen, müssen wir Europa weiter stärken – und nicht Deutschland schwächen" – dieser Satz beschreibt die Positionen der Liberalen zu den Themen Europa und Finanzkrise wohl am besten.

In ihrem Wahlprogramm fordert die SPD klare Regeln für die Finanzmärkte und EU-Staaten, um die aktuelle Finanzkrise zu bewältigen. Was den Sozialdemokraten sonst noch zu Europa vorschwebt, lesen Sie hier.

Von "Keine Experimente" (CDU) und "Reichtum für alle" (Linke) bis zum Eklat um "Das Wir entscheidet" (SPD): alte und neue Slogans zur Bundestagswahl.

Bei der FDP nimmt die Bildung nur einen kleinen Teil des Wahlprogramms ein. Für was die Liberalen zum diesem Thema zu sagen haben, können Sie im Folgenden lesen.

Den Grünen sehen den Schlüssel für besseres Lernen in Ganztagsschulen. Lesen Sie, was außerdem im grünen Wahlprogramm unter Bildung zu finden ist.

Früher war alles besser, könnte man meinen, wer die Meinung der Linken zum Studium in Deutschland verfolgt. Was die Linken zur Bildung an Uni, Schulen und Kitas zu sagen hat, finden Sie hier.

Die SPD befürwortet in ihrem Wahlprogramm kostenfreie Bildung für alle. Was die Sozialdemokraten sonst noch fordern, können Sie hier lesen.

Mit welchen Versprechen kämpfen die Parteien um die Stimmen der Wähler? Wir stellen Ihnen die Positionen zur Renten- und Arbeitspolitik der Parteien vor.

Keine Euro-Bonds, keine EU-Mitgliedschaft für die Türkei. Im CDU/CSU-Wahlprogramm finden sich zu den Themen Europa und Finanzkrise nicht wirklich Neues.

Superreiche sollen zahlen oder gleich ganz raus aus der Eurozone. Die Positionen der Parteien zur Europapolitik und die Lösungen, um die Schuldenkrise zu bewältigen, sind so verschieden wie die Parteien selbst.

Für die Grünen ist die Eurokrise "nicht einfach eine Staatsschuldenkrise", sondern eine Bedrohung für die europäische Gemeinschaft. Lesen Sie, welchen Ausweg die Grünen in ihrem Wahlprogramm gefunden haben.

Welche Politik verfolgen CDU und CSU in der Arbeitsmarktpolitik und bei der Rente? Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie herausgegriffen.

Bündnis 90/Die Grünen wollen für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt sorgen. Diese weiteren Ziele haben die Grünen noch im Visier.

Im Gegensatz zur CDU verfolgt die SPD auf jeden Fall einen gesetzlichen Mindestlohn. Lesen Sie, welche Ziele die SPD bei einer Wahl in der Arbeits- und Rentenpolitik verfolgt.

Die FDP plädiert für die Abschaffung von Hartz IV. Was die Liberalen sonst noch zur Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik planen, stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Für die Linke steht die Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt im Mittelpunkt ihres Wahlprogramms. Diese Ziele in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik verfolgt die Partei.

Radikaler geht's kaum. Die Alternative für Deutschland fordert den Rückzug Deutschlands vom Euro. Mit welchen Zielen die AfD sonst noch zur Bundestagswahl antritt, können Sie hier lesen.

Um die Finanzkrise endlich in den Griff zu bekommen, will die Linke Europas Millionäre zur Kasse bitten. Was sie sonst noch mit Europa vorhaben, können Sie hier lesen.

Wahlzettel, Wahlhelfer, Wahllokale, Briefwahl, Wahlkampf der Parteien: Welches Sümmchen kommt bei einer Wahl auf Bundesebene zusammen?

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft hat sich die Wahlprogramme der Bundestags-Parteien angesehen und kommt zu einem vernichtenden Urteil.

Die Parteienlandschaft in Deutschland ist langweilig und Wahlprogramme sind sowieso alle gleich? Von wegen! Für jeden gibt es die passende Partei - sogar für Nichtwähler.

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hat sich zu seinem schweren Sturz vom Freitagabend geäußert. "Ich bin da Opfer meiner eigenen Dynamik geworden", sagte er.

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle zieht sich bei Wahlkampf-Veranstaltung mehrere Brüche zu.

Vereinter Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde: Die Erstplatzierten der Landeslisten der Piratenpartei sollen den Bundestag entern.

Acht gleichberechtigte Spitzenkandidaten um Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht werden von der Linken ins Rennen geschickt.

Mit Angela Merkel als Spitzenkandidatin muss der CDU nicht bange sein. Die Kanzlerin ist eine gewiefte Machtpolitikerin. Sie weiß, wie man Wahlen gewinnt.

Rainer Brüderle ist der Hoffnungsträger mit liberaler Kernkompetenz. Mit ihm will die FDP bei der Bundestagswahl die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.

Im Spitzenduo der Grünen gibt Katrin Göring-Eckardt den wert-konservativen Part. Das kommt offenbar bei der in die Jahre gekommenen grünen Klientel gut an.

Jürgen Trittin will es noch einmal wissen - und seine Chancen bei der Bundestagswahl sind nicht schlecht. Die Grünen streben wieder an die Macht.

Noch vor Monaten rangierten sie bei 13 Prozent, doch dann folgte der Absturz. Zuletzt fielen die Freibeuter nur noch durch Dauerzoff und Selbstzerfleischung auf. Auf dem Bundesparteitag im bayerischen Neumarkt soll am Wochenende der Befreiungsschlag gelingen. Lässt sich der Absturz noch stoppen?

Vom Bundeswahlleiter und der Fünf-Prozent-Hürde bis zum Wahl-O-Mat. Wir erläutern die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Bundestagswahl.

Die SPD hofft, dass Peer Steinbrück die CDU in ihre Schranken weisen kann. Der Kanzlerkandidat mit "klarer Kante" gibt jedoch immer wieder den "Pannen-Peer".

Die Bundestagswahl am 22. September wird zu einem großen Teil mit Hilfe des Internets entschieden werden. Dieser Meinung sind 37 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland.

Was macht Angela Merkel, wenn sie nicht gerade als Kanzlerin arbeitet? Und wer ist eigentlich dieser Peer Steinbrück, außer SPD-Spitzenkandidat? Werfen wir einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

In Angela Merkels Bundeskabinett sind die Spitzenpositionen von 15 Ressorts zu besetzen. Wir stellen die verantwortlichen Ministerinnen und Minister vor.

Mit diesen Plakaten ziehen Merkel und Co. in den Wahlkampf um den Bundestag.