Bundestagswahl 2017: Kanzler-Kandidaten, Parteien, Prognosen

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag wird voraussichtlich am 17. oder 24. September 2017 stattfinden. Der Bundestag besteht aus Abgeordneten, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf die nächsten vier Jahre gewählt werden. Die Wahlen finden turnusmäßig alle vier Jahre an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag statt. Ein Dreivierteljahr vor der Bundestagswahl legt der Bundespräsident gemeinsam mit der Bundesregierung den genauen Tag der Wahl fest. Am 20. November 2016 gab Angela Merkel ihre erneute Kandidatur für das Amt der Bundeskanzlerin bekannt. Die SPD plant die Bekanntgabe ihres Kanzlerkandidaten für Anfang 2017. Sigmar Gabriel, Martin Schulz und Olaf Scholz verbleiben als SPD-Kandidat nach dem Ausscheiden von Frank-Walter Steinmeier. Die kandidierenden Parteien sind voraussichtlich: CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD, Piratenpartei, NPD, Freie Wähler. Als nicht-etablierte Parteien können die Tierschutzpartei, ÖDP, REP - Die Republikaner, Die Partei, Pro Deutschland und die Bayernpartei antreten. Welche und wie viele Parteien tatsächlich an der Bundestagswahl 2017 teilnehmen werden, wird voraussichtlich im Juli 2017 genau feststehen. Die Wähler haben bei der Bundestagwahl eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat aus dem jeweiligen Wahlkreis gewählt. Die Zweitstimme wird an eine Partei vergeben und ermöglicht es dieser den Einzug ins Parlament über die Landeslisten zu halten. Mit der Zweitstimme wird auch der Anteil an Sitzen im Parlament bestimmt. Hat eine Partei bundesweit weniger als fünf Prozent der Zweitstimmen oder drei Direktmandate gilt die so genannte Sperrklausel.

Noch vor Monaten rangierten sie bei 13 Prozent, doch dann folgte der Absturz. Zuletzt fielen die Freibeuter nur noch durch Dauerzoff und Selbstzerfleischung auf. Auf dem Bundesparteitag im bayerischen Neumarkt soll am Wochenende der Befreiungsschlag gelingen. Lässt sich der Absturz noch stoppen?

Vom Bundeswahlleiter und der Fünf-Prozent-Hürde bis zum Wahl-O-Mat. Wir erläutern die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Bundestagswahl.

Die SPD hofft, dass Peer Steinbrück die CDU in ihre Schranken weisen kann. Der Kanzlerkandidat mit "klarer Kante" gibt jedoch immer wieder den "Pannen-Peer".

Die Bundestagswahl am 22. September wird zu einem großen Teil mit Hilfe des Internets entschieden werden. Dieser Meinung sind 37 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland.

Was macht Angela Merkel, wenn sie nicht gerade als Kanzlerin arbeitet? Und wer ist eigentlich dieser Peer Steinbrück, außer SPD-Spitzenkandidat? Werfen wir einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

In Angela Merkels Bundeskabinett sind die Spitzenpositionen von 15 Ressorts zu besetzen. Wir stellen die verantwortlichen Ministerinnen und Minister vor.

Mit diesen Plakaten ziehen Merkel und Co. in den Wahlkampf um den Bundestag.