Christian Lindner

Im ZDF präsentiert eine sichtlich zufriedene SPD-Chefin ihr neues Sozialstaatskonzept. Es gibt ein paar Reibereien, aber erstaunlich viel Einigkeit darüber, dass das Hartz-IV-System einer Reform bedarf. Die Sache hat nur einen Haken: Von der Union ist niemand anwesend. 

Aussagen und Konzepte machen es offensichtlich: Union und SPD schärfen ihre politischen Profile. Was gut ist für die Revitalisierung der politischen Kultur, birgt allerdings auch eine Gefahr. Eine Regierungskrise wird dadurch nicht unwahrscheinlicher.

Die Regierungsparteien CDU und SPD beschäftigen sich nach Ansicht von FDP-Chef Christian Lindner zu sehr mit sich selbst und zu wenig mit dem Regieren.

Parteivize Dreyer spricht von "SPD pur": Nach Plänen von Arbeitsminister Heil sollen Millionen Geringverdiener, die lange gearbeitet haben, automatisch höhere Renten bekommen. Die Union macht postwendend klar: "SPD pur" ist mit ihr nicht zu machen.

Sandra Maischberger besprach mit ihren Gästen, ob Hartz IV in der derzeitigen Form zumutbar oder ob eine Reform längst überfällig ist. Dabei beharkten sich besonders Grünen-Chef Robert Habeck und FDP-Boss Christian Lindner. Letzterer fiel durch eine etwas überhebliche Bemerkung auf.

Das Dreikönigstreffen ist ein Stück freidemokratische Folklore. Im liberalen Stammland Baden-Württemberg läutet die Partei das politische Jahr ein. Für FDP-Chef Christian Lindner ist es Gelegenheit für eine Abrechnung - und einen Ausblick. Kommt ein neuer Jamaika-Vorstoß?

Vor dem Dreikönigstreffen bringt FDP-Chef Christian Lindner eine mögliche Regierungsbeteiligung seiner Partei erneut ins Gespräch. Nachdem die Liberalen 2017 die Jamaika-Sondierungsgespräche spektakulär verlassen hatten, sieht Lindner neuen Verhandlungsspielraum. Ein Grund dafür ist der Abschied von Kanzlerin Angela Merkel.

Generalabrechnung bei "Maybrit Illner": FDP-Chef Christian Lindner erklärt Deutschland zur Umwelt-Schnecke und bringt damit Grünen-Chefin Annalena Baerbock in Rage.

Das Ergebnis auf dem Parteitag ist denkbar knapp. Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer erhält nun vor allem Gratulationen und gute Wünsche - aber auch Kritik wird laut.

Wochenlang wurde um die Nachfolge von Angela Merkel gekämpft, nun ist es so weit: Auf dem CDU-Parteitag in Hamburg stimmen 1.001 Delegierte über den neuen CDU-Vorsitz ab. Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Parteivorsitzende der CDU. Der Blog in der Nachlese.

Die Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden ist so spannend wie nie: Erstmals seit 1971 steht mehr als ein Kandidat zur Auswahl. Nicht nur CDU-Anhänger warten gespannt auf den Ausgang der Wahl: Wer neuer Chef der Christdemokraten wird, beeinflusst auch die Zukunft der anderen Parteien.

Mächtig was los bei der CDU – und auch bei Frank Plasberg. Klaus Wowereit begleicht eine alte Rechnung mit Friedrich Merz, Christian Lindner rückt das Bild von AKK zurecht.

Angela Merkels angekündigter Rückzug als CDU-Chefin löste eine lebhafte Debatte bei Maybrit Illner aus. Für die einen war die Entscheidung "souverän", für die anderen "nicht optimal". Journalist Hajo Schumacher hielt eine Grabrede für die SPD und hätte Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich beinahe eine Aussage zu Horst Seehofers Zukunft entlockt.

Hessen hat gewählt. Während noch die allerletzten Stimmen ausgezählt werden, diskutiert Anne Will mit ihren Gästen, was das Ergebnis für die Bundespolitik bedeutet. Während die Runde übers Regieren und die Regierung spricht, fällt ein Gast besonders unangenehm auf, der einst ebendieses Regieren verweigert hatte.

Rund 4,4 Millionen Menschen waren in Hessen zur Wahl aufgerufen. Die ersten Hochrechnungen zeigen: CDU und SPD verlieren heftig, die Grünen und die AfD sind der große Wahlgewinner. Laut den ersten Zahlen sind am Ende sechs Parteien im Landtag in Wiesbaden.

Obwohl Christian Lindner in Hessen für eine Jamaika-Koalition wirbt, sieht es im Bund für den FDP-Chef anders aus. Es werde keine Koalition mehr mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geben.

Vor der Landtagswahl in Hessen äußern sich die Spitzenkandidaten über mögliche Regierungssalternativen. Der amtierende CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier zeigt sich offen für eine mögliche Jamaika-Koalition mit FDP und den Grünen. Der Bundesvorsitzende der Freidemokraten Christian Lindner lehnt eine mögliche Ampel-Koalition mit der SPD unter grüner Führung entschieden ab.

Neue Töne von Christian Lindner im Gespräch mit "Zeit Online" und dem "ZEITmagazin": Einerseits lobt er Merkels Verhalten im September 2015 als sie tausende in Ungarn festsitzende Flüchtlinge nach Deutschland geholt hat. Andererseits spricht er über ein lange zurückliegendes ganz persönliches Problem. 

Die Menschen in Bayern wählen einen neuen Landtag - und das Ergebnis könnte im Freistaat einiges auf den Kopf stellen: Der CSU droht der Verlust der absoluten Mehrheit. Statt derzeit vier könnten künftig sieben Parteien dem Gremium angehören. 

Der Streit um den Hambacher Forst sorgt aktuell für hitzige Debatten zwischen Umweltschützern und Braunkohle-Unterstützern. Auch bei Anne Will zofften sich die Gäste emotional. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) platzte nach Vorwürfen einer Aktivistin fast der Kragen.

Erdogan ist in Deutschland und so disktuierte maybrit Illner mit ihren Gästen über den türkischen Präsidenten. Ein Neustart mit dem bösen Buben? "Gekaufte Freundschaft – müssen wir der Türkei helfen?"

Volker Kauder ist nach 13 Jahren als Fraktionschef der Union abgewählt worden. Damit verliert die Kanzlerin einen engen Vertrauten. Viele sehen in seiner Niederlage einen Beweis für den Verfall von Angela Merkels Macht. Den Politologen Werner Patzelt überrascht Kauders Abberufung nicht wirklich – Forderungen nach der Vertrauensfrage hält er jedoch für Theater der Opposition.

Allerspätestens seit der Abwahl von Angela Merkels engem Vertrauten Volker Kauder als Fraktionsvorsitzender der Union ist klar, dass die Regierung Merkel in der Krise steckt. Oppositionspolitiker haben die Kanzlerin daraufhin aufgefordert, die Vertrauensfrage zu stellen – aber was genau bedeutet das?

Nach dem Paukenschlag bei der Wahl zum Fraktionschef der Union fallen die Bewertungen unterschiedlich aus. Innerhalb von CDU/CSU gibt es Stimmen, die sogar eine Stärkung der Kanzlerin erkennen wollen. Doch diese Meinung ist ziemlich exklusiv.

Beinahe wäre die Bundesregierung daran zerbrochen, nun haben CDU, CSU und SPD endlich einen Kompromiss gefunden, der wohl auch übermorgen noch Gültigkeit hat: Hans-Georg Maaßen wird Sonderberater im Innenministerium - oder, wie es FDP-Chef Christian Lindner formuliert, "Frühstücksdirektor". Was aber ist ein Frühstücksdirektor?