Manuela Schwesig

Die SPD soll nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles zunächst kommissarisch von einem Trio geführt werden. 

Die SPD schärft ihr linkes Profil - Kalkül vor Wahlen oder ein dauerhafter Ruck? Mit ihrem Ideen-Feuerwerk für mehr Sozialstaat und Reformen für die neue Arbeitswelt wagt die SPD-Spitze einen Befreiungsschlag. Es ist vielleicht Andrea Nahles' letzte Chance.

Viele Länder wollen die Bundes-Milliarden aus dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz zwar zur finanziellen Entlastung der Eltern einsetzen, eine deutschlandweite Gebührenfreiheit wird es in naher Zukunft aber nicht geben. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den 16 Bundesländern.

Deutsche Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Allein in der Alten- und Krankenpflege fehlen 36.000 Beschäftigte. Die Regierung hat nun ein Eckpunktepapier zur Fachkräfteeinwanderung vorgelegt. Doch bis daraus ein Gesetz wird, wird es noch heftige Debatten geben, wie sich am Sonntag in Anne Wills Talkrunde zeigt. 

Nach wochenlanger Regierungskrise und heftigen Auseinandersetzungen zwischen Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU) ist plötzlich eine Einigung auf dem Tisch. Doch bleiben am Ende nur Verlierer? Das fragte Maybrit Illner in ihrer Sendung am Donnerstagabend.

Fast sechs Monate nach der Wahl unterzeichnen Union und SPD am Montag den Koalitionsvertrag. Nun soll so schnell wie möglich wieder regiert werden - und die Koalition hat sich eine Menge vorgenommen. Welche Punkte geplant sind und bis wann diese umgesetzt werden sollen.

Die GroKo-Parteien CDU, CSU und SPD haben ihre Minister für das neue Kabinett bekannt gegeben. Damit kann die neue Große Koalition in der kommenden Woche die Arbeit aufnehmen. Bei "Anne Will" beherrschte vor allem der künftige Innenminister Horst Seehofer die Sendung.

Über Monate wurde Deutschland nur geschäftsführend regiert - jetzt soll es dafür umso schneller gehen mit umfassenden Reformen. Eine harte Linie will Horst Seehofer fahren.

Die Vorzeichen für die Reisemesse ITB sind gut. Die Prognosen deuten auf ein glänzendes Urlaubsgeschäft hin. Eine Reiseregion feiert ein Comeback. An anderen Orten wird der ...

Auch mit der Rückzugsankündigung von Martin Schulz sind die Querelen in der SPD nicht ausgestanden. Ein schnellerer Führungswechsel soll die Partei nun in ruhigeres Wasser ...

Schritt für Schritt kommen die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD voran. Zum Flaggschiff soll mit sechs Milliarden Euro der Bildungs- und Forschungsbereich werden, inklusive einer Grundgesetzänderung.

Wird der Koalitionsvertrag doch wieder fast 200 Seiten lang? Union und SPD kommen gut voran - die Bildungs- und Digitaloffensive soll zum "Flaggschiff" der Koalition werden. ...

CDU, CSU und SPD stellen sich darauf ein, dass ihre Verhandlungen für eine GroKo-Neuauflage über das Wochenende hinausgehen. Zwar haben die Unterhändler schon einiges abgeräumt ...

Mehr als 120 Tage ist die Bundestagswahl bereits her. Nach allen früheren Wahlen stand zu diesem Zeitpunkt schon die Regierung. Diesmal war die Zeit nötig, um überhaupt erstmal geordnete Verhandlungen auf den Weg zu bringen. Aber jetzt ist es soweit.

Wann war noch mal Bundestagswahl? Mehr als 120 Tage ist das inzwischen schon her. Am Freitag, Punkt 9.00 Uhr, beginnen nun endlich Koalitionsverhandlungen. Einfach werden sie ...

Geht es Ende der Woche endlich los mit den Koalitionsverhandlungen? Vielleicht. Bis dahin pokern die Verhandlungspartner weiter. Und mancher Beobachter meint: nicht unbedingt ...

Bei den Sozialdemokraten gibt es viel Unzufriedenheit über die Ergebnisse der Sondierungen. Die CSU reagiert gereizt. Das zeigt: Eine Fortsetzung von Schwarz-Rot ist noch lange ...

Die SPD-Führung wirbt nach den Sondierungen mit der Union für eine neue große Koalition. Doch die SPD ist gespalten. Das verdeutlicht ein erster Stimmungstest in Sachsen-Anhalt.

Ist die FDP verantwortlich für weitere vier Jahre große Koalition? Nein, sagt Parteichef Lindner und fragt beim Dreikönigstreffen: Wo ist denn die Verantwortung der Kanzlerin?

Eher lustlos schleppen sich die Gäste von Maybrit Illner mal wieder durch eine Diskussion über eine Große Koalition. Am Ende fragen sich fast alle: Warum sollten wir es nicht doch mal mit einer Minderheitsregierung versuchen?

Eine Woche ist die Bundestagswahl nun alt und die erste Aufregung dürfte sich gelegt haben. Zeit also, eine Regierungskoalition auf die Beine zu stellen. Nach dem Gang der SPD in die Opposition bleibt als Option eigentlich nur Schwarz-Gelb-Grün. Doch wäre das gut fürs Land? Das fragte gestern Abend Anne Will ihre Gäste. Die Antwort ist ein entschiedenes Jein.

Jamaika, Große Koalition, Minderheitsregierung oder Neuwahlen: Die Optionen nach der Bundestagswahl 2017 halten sich in Grenzen. Keines davon ist unproblematisch. 

Eine Polit-Talkshow direkt nach einer Bundestagswahl ist in der Regel wie eine Feier, an der alle Geburtstag haben: Jede Partei fühlt sich als Sieger, verloren haben immer die anderen. Dass es gestern Abend bei "Anne Will" nicht so war, lag natürlich am Wahlergebnis, aber auch an einer angriffslustigen Anne Will.

Es ist eine Zäsur in der Geschichte der Republik. Trotz aller Warnungen zieht erstmals seit über 50 Jahren eine Partei rechts der Union in den Bundestag, die SPD stürzt völlig ab. Merkel kann Kanzlerin bleiben - die Koalitionsbildung wird aber nicht einfach.

Bei Frank Plasberg konnten die Partien ihre Wahlversprechen in den Feldern Steuern, Rente und Wohnen präsentieren. Viel unterhaltsamer als die inhaltliche Debatte war, wie sich CDU-Mann Jens Spahn und Dietmar Bartsch von der Linkspartei anblökten.