Nationaldemokratische Partei Deutschlands

AfD-Bundessprecher Alexander Gauland kritisierte bei "Sandra Maischberger" die Beobachtung seiner Partei durch den Verfassungsschutz. Auch den thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke nahm er vehement in Schutz – mit einem Verweis auf+ Helmut Kohl. Das brachte einen CDU-Politiker völlig aus der Fassung.

Die Polizei prüft Berichte über eine angebliche rechte Bürgerwehr in Amberg nach der mutmaßlichen Prügelattacke von vier Flüchtlingen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will verstärkt gegen die AfD vorgehen. Der Verfassungsschutz in Bayern soll künftig noch genauer hinschauen.

Die Menschenjagd in Chemnitz sorgt für eine bundesweite Debatte über Rechtsextremismus, Selbstjustiz, Hass und Demokratie. Dabei richtet sich der Blick immer wieder in den Osten. Rechtsextremismus-Experte Prof. Dr. Dierk Borstel erklärt, warum immer wieder Sachsen Schlagzeilen macht und warnt: "Wenn wir nicht massiv intervenieren, dann war das erst der Anfang".

"Masterplan", "Transitzone", "Asylgehalt" - in der Migrationsdebatte haben Begriffe Hochkonjunktur, denen eine Gefahr innewohnt: Sie wollen manipulieren, drängen eine ganz bestimmte Sicht der Dinge auf. Der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje hat die prominentesten Wortschöpfungen unter die Lupe genommen. 

Der Bundesregierung ist es ein Dorn im Auge, dass deutsche Kleinstparteien Sitze im Europaparlament haben. Jetzt hat sie die EU-Partner zu eine Wahlrechtsreform bewegt. Doch für den nächsten Urnengang kommt sie vermutlich zu spät.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht zwischen der Union und der AfD fundamentale Unterschiede und schließt eine Zusammenarbeit auch für die Zukunft aus. 

Einige Politiker fordern, die AfD vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen. Was genau heißt das? Und welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein?

Am vergangenen Wochenende hat der Parteikonvent der AfD beschlossen, dass AfD-Mitglieder zukünftig auf Veranstaltungen des Pegida-Bündnisses auftreten dürfen. Damit ist eine weitere Hürde gefallen, mit der die Partei sich scheinbar nach rechts abgrenzen wollte. Doch mancherorts kooperieren AfD-Vertreter längst offen mit Rechtsradikalen.

Ein NPD-Verbot lehnten die Verfassungsrichter ab - nun soll den Rechtsextremisten der Geldhahn zugedreht werden. Versinkt die Partei in der Bedeutungslosigkeit?

Erst Schröder, dann Schulz: Die SPD präsentiert sich auf dem Parteitag voll im Angriffs-Modus. Das Wahlprogramm wurde anschließend einstimmig verabschiedet.

Zum zweiten Mal ist der Versuch, die rechtsextremistische Partei NPD zu verbieten, vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Je nach Parteizugehörigkeit bewerten deutsche Politiker die Entscheidung sehr unterschiedlich.

Der NPD-Verbotsantrag ist gescheitert - oder doch nicht? Zu Beginn der Urteilsverkündung in Karlsruhe herrscht bei mehreren Medien Verwirrung. Einige schreiben davon, dass die NPD verboten wird. Ein Shitstorm auf die Falschmeldung lässt nicht lange auf sich warten.

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden und sein Urteil im NPD-Verbotsverfahren bekannt gegeben. Demnach wird dem Antrag des Bundesrates nicht stattgegeben, die Partei nicht verboten.

Bei dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz sind mindestens zwölf Menschen getötet worden, 48 Menschen sind verletzt, viele von ihnen lebensgefährlich. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beansprucht die Attacke für sich. Das BKA fahndet nun öffentlich nach dem Tatverdächtigen Anis Amri. Die Ticker-Nachlese.

Wenn das ein politischer Stimmungstest für die Bundestagswahl 2017 war, dann ging er für viele Parteien ziemlich schief. Nur die AfD hat nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern uneingeschränkt Grund zur Freude. Alle anderen mussten Federn lassen. Vor allem Kanzlerin Angela Merkel steht in der Kritik.

Das Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Debakel für die CDU - und damit auch für Kanzlerin Angela Merkel. So kommentieren die deutschen Medien die Ereignisse vom Sonntagabend.

Neuer Triumph für die AfD ein Jahr vor der Bundestagswahl: Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern überholt sie erstmals die CDU - ausgerechnet in der politischen Heimat von Kanzlerin Merkel. Die rot-schwarze Koalition zieht sich erhebliche Schrammen zu.

Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg klar gewonnen. Die AfD schaffte es auf Anhieb auf mehr als 20 Prozent und liegt damit vor der CDU. NPD und FDP haben den Einzug in den Landtag verpasst. Der Live-Ticker zu den Landtagswahlen zum Nachlesen.

Die Menschen wollen den dunkelhäutigen Fußball-Star Jérôme Boateng nicht als Nachbarn haben. Mit dieser Behauptung hat AfD-Vize Alexander Gauland einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Gaulands Worte in der Analyse.

Auf ihrem kommenden Bundesparteitag will sich die AfD ein Parteiprogramm geben. Dabei steht die "Alternative für Deutschland" vor einer Richtungsentscheidung. Ein Experte beobachtet unter den Mitgliedern inzwischen "Vorstellungswelten, die bis ins Faschistische reichen" und sogar Parteichefin Frauke Petry zum Rücktritt zwingen könnten. Was also passiert da gerade mit der AfD?

Der AfD-Bundesvorstand löst nach Berichten über Kontakte der Saarbrücker AfD-Spitze zu Rechtsradikalen den saarländischen Landesverband auf. Das berichtet der Sender N-TV.

Sachsen-Anhalt darf von nun an als AfD-Stammland gelten: Bei den Landtagswahlen am vergangenen Wochenende erreichte die Partei aus dem Stand 24,2 Prozent der Wählerstimmen. Die Bürger machten die Alternative für Deutschland zur zweitstärksten Partei in Sachsen-Anhalt. Ist der Rechtsruck exemplarisch für Ostdeutschland oder nur ein temporäres Phänomen?

Die Landtagswahlen in drei Bundesländern werden zur Zäsur für die deutsche Politik. Vor allem die Volksparteien SPD und CDU werden von den Wählern abgestraft. Noch schlimmer aber als der Stimmenverlust wiegt das Erstarken der rechtspopulistischen AfD. Sie zieht zweistellig in die Landtage ein. Die deutsche Presse warnt vor den Gefahren von Rechts und den Folgen eines "Hauchs von Weimar".

Schon einmal sollte auf Antrag der damaligen Bundesregierung unter Gerhard Schröder die rechtsextreme NPD verboten werden. 2003 scheiterte das Verbotsverfahren, als sich herausstellte, dass die Parteiführung mit V-Leuten des Verfassungsschutzes durchsetzt war. Am Dienstag startet das zweite Verbotsverfahren auf Antrag des Bundesrates. Auch diesmal sind die Hürden hoch - und der Ausgang ungewiss.