Maybrit Illner: Steckbrief, Bilder und News

Maybrit Illner - Steckbrief

Maybrit Illner gehört zu den wichtigsten weiblichen Köpfen im deutschen Fernsehen. Die Moderatorin hat unter anderem eine eigene Talkshow im "ZDF".

Angefangen hat alles als Sportjournalistin in der ehemaligen DDR. Nach ihrem Abitur im Ostberliner Stadtteil Friedrichshain und einem Journalistikstudium in Leipzig, arbeitet Maybrit Illner zunächst für das Fernsehen der DDR. Von 1986 bis 1989 ist sie Mitglied der "SED", der sie sich noch während des Studiums anschließt. Bis zur Auflösung des deutschen Fernsehfunks im Jahr 1991 moderiert Maybrit Illner das Reisejournal "azur" und das "Abendjournal".

1992 wechselt die gebürtige Berlinerin zum "ZDF" nach Mainz. Als Moderatorin des "ZDF-morgenmagazins" beginnt sie ihre Karriere im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, übernimmt 1998 kurz auch dessen Leitung. Der Wechsel zum Polittalk folgt im Oktober 1999. Als Moderatorin der Show "Berlin Mitte", die 2007 in "Maybrit Illner" umbenannt wird, will sie zwischen Wahlvolk und Politik vermitteln. Dafür erhält sie unter anderem 2003 den "Bayerischen Fernsehpreis", 2004 den "Deutschen Fernsehpreis" sowie 2009 die "Goldene Kamera". Bei politischen Großereignissen wie der Bundestagswahl berichtet sie regelmäßig vor Ort und moderiert die Kandidatenduelle 2002, 2005 und 2009.

Privat engagiert sich die Moderatorin für diverse soziale Projekte. Sie unterstützt "Gesicht zeigen!", eine Initiative gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt. Zudem ist sie Botschafterin des "Deutschen Roten Kreuzes" und reiste in dieser Funktion in den Jahren 2003 und 2004 in den Irak und nach Pakistan. 2010 heiratet sie den Vorstandsvorsitzenden der "Deutschen Telekom", René Obermann.

Maybrit Illner - Wiki: Alter, Größe und mehr

Fakt Detail
Name Maybrit Illner
Beruf Journalist, Moderator
Geburtstag
Sternzeichen Steinbock
Geburtsort Berlin
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 174 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Pseudonym Maybrit Illner
Augenfarbe blau

Maybrit Illner - News

Maybrit Illner zieht Bilanz und fragt, was 2017 verloren ging. Da dürfen natürlich die Themen des Jahres wie der G20-Gipfel, Trumps Isolationismus, das Insektensterben oder die Nordkorea-Krise nicht fehlen. Taten sie aber. Stattdessen bestimmte gestern Abend wieder einmal ein Thema das ganze Geschehen.

Eher lustlos schleppen sich die Gäste von Maybrit Illner mal wieder durch eine Diskussion über eine Große Koalition. Am Ende fragen sich fast alle: Warum sollten wir es nicht doch mal mit einer Minderheitsregierung versuchen?

Große Koalition oder Minderheitsregierung? Die Machtoptionen für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sind nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen begrenzt. Bei Maybrit Illner war die Stimmung zwischen Unions-Vertreter Peter Altmaier und SPD-Vize Olaf Scholz harmonisch - mit einer kleinen Ausnahme.

Zehn Wochen zieht sich die Regierungsbildung hin, und ein schnelles Ende ist nicht in Sicht. Die SPD bittet sich Bedenkzeit aus, bevor sie über eine neue große Koalition verhandelt. Doch wie realistisch ist Plan B, eine Minderheitsregierung?

Herausforderer Martin Schulz stellt sich Kanzlerin Angel Merkel im einzigen TV-Duell vor der Bundestagswahl am 24. September 2017. Momentan liegen Schulz und die SPD in den Umfragen hinter Merkel und der Union. Wer kann heute noch entscheidende Wählerstimmen für sich gewinnen?

Auch Maybrit Illner beschäftigt sich mit den Folgen des G20-Gipfel - und macht den Fehler, alles anreißen zu wollen, statt sich auf ein Thema zu konzentrieren. Und: Wie schon bei Maischberger bringt auch diesmal eine Linke-Politikerin einen konservativen Vertreter der Union in Rage.

Schon wieder Erdogan? Zum Glück bietet Maybrit Illners Talkrunde am Donnerstagabend mehr, als der Titel verspricht. Ein Gast sorgt für Zunder – und aufschlussreiche Zahlen bescheren Aha-Momente.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz attackiert die Agenda 2010, ohnehin bestimmt das Thema soziale Gerechtigkeit den Wahlkampf. Maybrit Illner diskutiert mit ihren Gästen deshalb, ob die Reform des Arbeitsmarktes wirklich so viele Verlierer hat. Am Ende steht eine besorgniserregende Erkenntnis.

Der Streit zwischen Berlin und Ankara spitzt sich gefährlich zu. Auf die Absage eines Wahlkampfauftritts des türkischen Justizministers folgen Verbalattacken aus der Türkei - und die deutsche Reaktion in Form eines Brandbriefs.

Noch immer ist nicht klar, wie eng Donald Trump und Wladimir Putin zusammenarbeiten werden. Und was Trump bezüglich der Nato vorhat. Maybrit Illner sucht mit ihren Gästen nach Antworten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirbt für eine stärkere Bundeswehr, ein russischer Gesandter irritiert.