Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz sind zwölf Menschen gestorben, 49 Menschen sind verletzt, zum Teil schwer. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beansprucht die Attacke für sich. Hier alle wichtigen News in unserem Live-Blog vom Dienstag zum Nachlesen.

Anschlag in Berlin: Aktuelle News und Informationen

+++ 23:30 Uhr: Ende des Live-Blogs vom Mittwoch: Alle bisher bekannten Informationen rund um den Anschlag in Berlin können Sie hier nachlesen +++

23:01 Uhr: Auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt ist am Dienstagabend mit einer Schweigeminute der Opfer des Anschlags in Berlin gedacht worden. Kurz nach 20.00 Uhr erloschen vorübergehend die Lichter des großen Baumes, und viele Besucher verharrten still im Stadtzentrum.

An dem Gedenken in Leipzig nahmen auch Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Polizeipräsident Bernd Merbitz teil.

22:30 Uhr: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert und ihr sein Beileid übermittelt. Erdogan habe Merkel ausgerichtet, dass er den Schmerz Deutschlands angesichts des Anschlags teile, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Quellen im Präsidialamt in Ankara.

Zuvor hatte bereits das türkische Außenministerium den Anschlag scharf verurteilt und Deutschland Solidarität zugesichert.

22:05 Uhr: Zu der Bluttat vom Montagabend seien inzwischen 508 Hinweise über das dafür bereitstehende Telefon eingegangen, twitterte das Polizeipräsidium in Berlin.

21:49 Uhr: Der Ort des Anschlags, der Breitscheidplatz in Berlin, wird auch am Mittwoch noch abgesperrt sein. Das gab die Polizei Berlin auf Twitter bekannt. Die Ermittlungsarbeiten am Tatort sollen weitergehen.

21:34 Uhr: Auch die Bundesliga-Spieler trauerten um die Opfer des Anschlags. Mit einer Schweigeminute in allen Stadien und Trauerflor hat die Fußball-Bundesliga zum Auftakt des letzten Spieltags vor der Winterpause der Opfer des Anschlags von Berlin gedacht.

Außerdem wurden rund um die Stadien von Hamburg und Frankfurt am Dienstag die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft. So kamen vor der Partie des HSV gegen den FC Schalke 04 insgesamt 250 zusätzliche Sicherheitskräfte zum Einsatz.

21:23 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die Bürger der Stadt aufgerufen, sich nicht von dem Weihnachtsmarkt-Anschlag einschüchtern zulassen. "Richtig ist: Die Augen offen zu halten, sich umzusehen, wachsam zu sein", sagte Müller am Dienstagabend in der ARD.

Man könne sich aber in der Öffentlichkeit bewegen. "Es gibt keinen Grund für Angst oder sich zu Hause einzuschließen." Die Weihnachtsmärkte in der Stadt würden zusätzlich gesichert, etwa durch Betonklötze, um Nachahmungstaten zu vermeiden.

21:08 Uhr: Nach der Inanspruchnahme des Anschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat Bundesinnenminister de Maizière auf Besonnenheit gedrungen. "Diese angebliche Bekennung des sogenannten Islamischen Staates - das ist ja in Wahrheit eine Terrorbande - haben wir gerade erst bekommen", sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend in der ARD.

Es gebe Ermittlungsansätze, die würden verfolgt. "Wir sollten die Sicherheitsbehörden ihre Arbeit machen lassen. Die arbeiten mit Hochdruck. Und niemand wird ruhen, bis nicht der Täter oder die Täter gefasst sind", sagte der Minister.

20:45 Uhr: Die Echtheit des IS-Bekenntnisses zum Anschlag in Berlin ließ sich zunächst nicht verifizieren. Sie wurde aber über die üblichen IS-Kanäle im Internet verbreitet. Auch die Form der Erklärung entspricht früheren Bekenntnissen der Extremisten. Die Operation sei eine Reaktion auf Aufrufe, die Bürger der Staaten der internationalen Koalition anzugreifen.

IS reklamiert Anschlag in Berlin für sich

20:22 Uhr: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Angriff auf den Weihnachtsmarkt in Berlin für sich in Anspruch genommen. Das IS-Sprachrohr Amak meldete am Dienstag im Internet, ein IS-Kämpfer sei für den Angriff verantwortlich gewesen.

20:06 Uhr: Zurück zu der ZDF-Sendung: Auch nach der Freilassung des Verdächtigen tappen die Ermittler laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nicht im Dunklen. Es gebe Fahndungsansätze und deswegen sei er zuversichtlich, dass es Fortschritte in den Ermittlungen geben werde, sagte der Minister am Abend im ZDF. "Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter flüchtig ist", ergänzte de Maizière.

Er bekräftige, es habe vorab keine konkreten Hinweise auf einen geplanten Anschlag auf den Markt gegeben. Der Berliner Polizei sei kein Vorwurf zu machen. Sie habe auch in der Krise gut reagiert.

20:04 Uhr: Eine Israelin wird nach dem Anschlag von Berlin vermisst. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Dienstag bei einer Veranstaltung in Jerusalem, man fürchte um ihr Leben. Nach Angaben eines israelischen Repräsentanten handelt es sich um die Ehefrau eines israelischen Staatsbürgers, der bei der Attacke am Montagabend verletzt wurde.

19:57 Uhr: Thomas de Maizère sagt weiter: "Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Todesopfer gibt." 14 schwer verletzte Personen würden noch um ihr Leben kämpfen. Unter den Opfern befinden sich laut dem Innenminister keine Kinder, womöglich aber Jugendliche. Erst sechs der elf Toten seien bisher identifiziert worden.

19:49 Uhr: Innenminister Thomas de Maizière ist soeben im ZDF bei "was nun?" zu sehen. Die Festnahme und die Freilassung des offenbar fälschlich unter Terrorverdacht stehenden Mannes sieht er nicht als "Panne" an. Es habe sich um normale Ermittlungsarbeit gehandelt, wenn ein Verdacht besteht, der sich aber nicht erhärtet hat.

19:36 Uhr: Frankreich und Deutschland gehen laut Élyséepalast gemeinsam gegen den Terrorismus vor. Präsident François Hollande und Kanzlerin Merkel hätten bei einem Telefongespräch die volle Mobilisierung der französischen und deutschen Sicherheitsdienste bestätigt, teilte der Präsidentenpalast am Dienstag in Paris mit.

Ziel sei es, gegen das "Unwesen des Terrorismus" zu kämpfen und die auf europäischer Ebene beschlossenen Maßnahmen in die Tat umzusetzen. "Sie (Hollande und Merkel) sind übereingekommen, dass dieser gnadenlose Kampf gegen den Terrorismus weder die Werte noch die Lebensweise angreifen darf, die die Demokratien gewählt haben."

19:10 Uhr: Weitere Infos zur Freilassung des Tatverdächtigen: Die bisherigen Ermittlungsergebnisse hätten keinen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten ergeben, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstagabend in Karlsruhe mit.

Der Mann habe in seiner Vernehmung umfangreiche Angaben gemacht, eine Tatbeteiligung jedoch bestritten. Augenzeugen hätten den Lastwagenfahrer nach dem Anschlag nicht lückenlos verfolgt, die kriminaltechnischen Untersuchungen hätten außerdem keinen Beleg erbracht, dass der Mann im Führerhaus des Lastwagens gewesen sei.

Der Mann, der den Anschlag verübt hat, dürfte somit noch auf freiem Fuß sein.

Terrorverdächtiger ist wieder frei

18:58 Uhr: Nach dem Lastwagen-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ist der zunächst festgenommene Verdächtige wieder frei. Es sei kein Haftbefehl erlassen worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstagabend in Karlsruhe mit.

18:46 Uhr: Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hat nach dem Terror-Anschlag in Berlin dazu aufgerufen, nicht mit weiterem Hass zu reagieren. "Wir geben dem Terror nicht dadurch Recht, dass wir uns entzweien lassen, nur weil wir in verschieden Kulturen leben", sagte er am Dienstagabend beim Trauergottesdienst in der Gedächtniskirche. "Wir lassen uns nicht zu Unmenschlichkeit verführen.

18:20 Uhr: Bis Mitternacht wird definitiv über einen Haftbefehl gegen den festgenommenen Verdächtigen von Berlin entschieden. "Um 24.00 Uhr ist für uns die Zeit abgelaufen", sagte Generalbundesanwalt Peter Frank am Dienstag in Berlin.

Grund ist Paragraf 128 der Strafprozessordnung "Vorführung bei vorläufiger Festnahme". Darin heißt es, der Festgenommene sei, sofern er nicht wieder in Freiheit gesetzt werde, unverzüglich, spätestens am Tage nach der Festnahme, dem Richter bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk er festgenommen worden ist, vorzuführen.

Hält der Richter die Festnahme nicht für gerechtfertigt oder ihre Gründe für beseitigt, so ordnet er demnach die Freilassung an.

18:02 Uhr: Am Tag nach dem Anschlag in Berlin erstrahlt das Wahrzeichen der Stadt, das Brandenburger Tor, in den deutschen Farben Schwarz-Rot-Gold und in den Farben Rot und Weiß der Landesflagge Berlin.

17:00 Uhr: Am Abend nun eine gute Nachricht: 24 Verletzte konnten die Krankenhäuser bereits wieder verlassen. Das teilte die Berliner Polizei mit.

25 Patienten bleiben hingegen in stationärer Behandlung, teilt die Senatsverwaltung für Gesundheit mit. 14 von ihnen seien sehr schwer verletzt.

16:32 Uhr: Auch Frankreichs Präsident François Hollande warnt vor der Terrorgefahr in seinem Land. "Wir haben eine hohe Stufe der Bedrohung", sagt Hollande in Paris nach einem Besuch seines Amtskollegen aus Senegal, Macky Sall.

Hollande weist gleichzeitig auf die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im Land hin, wie den Einsatz von Armeeangehörigen an öffentlichen Orten. "Der Kampf gegen den Terrorismus betrifft uns alle, überall in der Welt", sagt der Staatschef.

16:00 Uhr: Noch einmal zurück zur Pressekonferenz mit dem Generalbundesanwalt: Es ist offenbar durchaus möglich, dass die Entscheidung über den weiteren Umgang mit dem Tatverdächtigen von Berlin noch heute fällt.

"Es ist möglich, dass wir heute Abend entscheiden: Er ist es aus unserer Sicht nicht", sagt Generalbundesanwalt Peter Frank. BKA-Chef Münch sagt, es gelte die Ergebnisse der Spurensicherung abzuwarten.

Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt sagt, die Beschreibungen des geflüchteten Täters seien noch nicht konkret genug.

15:39 Uhr: Nach dem Anschlag in Berlin zeigt die Bundespolizei in der Region Berlin und Brandenburg deutlich mehr Präsenz. Die Zahl der Einsatzkräfte an Bahnhöfen sowie an den beiden Flughäfen Tegel und Schönefeld sei verstärkt worden, sagte ein Sprecher.

Zudem wurde die Fahndung in einem 30 Kilometer breiten Streifen an der Grenze zu Polen intensiviert. Die Beamten seien teils mit Maschinenpistolen und Schutzwesten ausgerüstet und zeigten diese auch offen.

15:05 Uhr: Aktuell ist Kanzlerin Angela Merkel mit Innenminister Thomas de Maizière (beide CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dem Regierenden Berliner Bürgermeister Michael Müller (beide SPD) am Anschlagsort. In der Gedächtniskirche tragen sie sich zudem in das Kondolenzbuch ein.

Zuvor hatte sie in der Nähe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche weiße Rosen niedergelegt. Auf Schildern, die an einem Mast über Blumen und Kerzen hingen, stand "Das Herz Berlins getroffen" und "Warum?". Danach gingen die Politiker auf dem Areal des geschlossenen Marktes weiter und sprachen mit Polizisten wie dem Einsatzleiter der Berliner Polizei.

BKA "hochalarmiert": Täter möglicherweise noch auf freiem Fuß

14:57 Uhr: Von den elf toten Weihnachtsmarktbesuchern seien inzwischen sechs identifiziert, sagte BKA-Präsident Holger Münch. Sie waren demnach deutsche Staatsbürger.

14:54 Uhr: Die Frage, ob ein oder mehrere Täter möglicherweise in Berlin noch auf freiem Fuß sind, kann Münch nicht verneinen. So müsse der Festgenommene nicht auch der gesuchte Fahrer sein. Zudem sei nicht klar, ob es nur einen oder mehrere Täter gebe. Überdies sei die Tatwaffe, mit der der Beifahrer in dem Lkw erschossen wurde, noch nicht gefunden.

Man sei "hochalarmiert", um eventuelle Tatbeteiligte zu identifizieren, sagte Münch. Polizeipräsident Klaus Kandt sagt bei einer Pressekonferenz, es sei möglich, dass ein gefährlicher Straftäter noch im Raum Berlin sei. Die Polizei befinde sich rund um die Uhr in einem Sondereinsatz, der voraussichtlich auch bis Silvester andauern werde.

14:50 Uhr: Die Journalisten stellen in der Bundespressekonferenz nun ihre Fragen. Die erste lautet, warum auf der Zufahrt zum Breitscheidplatz keine Betonblöcke aufgestellt worden seien.

Man könne Weihnachtsmärkte nicht zu Burgen ausbauen, sagte Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt. Es gebe neben Weihnachtsmärkten auch eine große Zahl weiterer sogenannter weicher Ziele. "Es gibt so viele Möglichkeiten, mit einem Lkw Menschen zu töten."

14:39 Uhr: Nun spricht der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Er weist darauf hin, dass immer wieder von der Gefährdung Deutschlands durch den internationalen Terrorismus die Rede gewesen sei und sich ein solches Szenario nun offenbar ereignet hat.

Auch nach dem Anschlag von Berlin geht das BKA jedoch nicht von einer veränderten Gefährdungslage aus.

14:38 Uhr: Der Generalbundesanwalt sagt, dass es durchaus möglich sei, dass der festgenommene Verdächtige - ein pakistanischer Staatsbürger - nicht der Täter ist oder zu einem möglichen Täterkreis gehöre. Demnach wüssten die Ermittler auch noch nicht, ob ein Täter oder mehrere Täter am Werk waren.

14:36 Uhr: Generalbundesanwalt Frank erklärt, dass es sich vermutlich um einen terroristischen Anschlag handele. Dafür deute vor allem die Art der Tatbegehung und das Anschlagsziel hin. Ein Bekennerschreiben oder Ähnliches liege derzeit jedoch nicht vor. Aus dem gewählten Ziel und dem Vorgehen des Täters könne man auf ein islamistisches Motiv schließen. Dabei handle sich aber um keine unumstößliche Annahme. Man müsse weiter in alle Richtungen ermitteln.

14:30 Uhr: Nun findet die wichtigste Pressekonferenz des Tages statt. Generalbundesanwalt Peter Frank spricht über den aktuellen Stand der Ermittlungen.

Bundespräsident Gauck beschwört Zusammenhalt der Gesellschaft

14:20 Uhr: Bundespräsident Joachim Gauck beschwört nach dem Anschlag in Berlin den Zusammenhalt der freiheitlichen Gesellschaft. "Der Hass der Täter wird uns nicht zu Hass verführen. Er wird unser Miteinander nicht spalten", sagt das Staatsoberhaupt in Berlin. "Unser Zusammenhalt wird nicht schwächer. Er wird stärker, wenn wir angegriffen werden."

Angesichts dieser erschütternden Tat machten sich die Menschen in Deutschland bewusst: "Wir leben in einer starken Gemeinschaft, in der das Recht zählt und die Menschlichkeit." Gauck gedachte der Opfer des Anschlags und sagte mit Blick auf die Angehörigen: "Wir werden sie nicht allein lassen in ihrem Schmerz."

14:06 Uhr: Auch Papst Franziskus hat sein Mitgefühl ausgedrückt. Die Nachricht über die Gewalttat am Montagabend habe tiefe Betroffenheit in ihm ausgelöst, hieß es in einem Telegramm des Vatikans an den Berliner Erzbischof Heiner Koch am Dienstag.

"Papst Franziskus verbindet sich mit allen Menschen guten Willens, die dafür arbeiten, dass der mörderische Wahnsinn des Terrorismus keinen Platz in unserer Welt hat", hieß es darin. Das katholische Kirchenoberhaupt bete für die Verstorbenen und für die Genesung der Verletzten.

14:00 Uhr: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mahnt nach dem mutmaßlichen Terroranschlag von Berlin Geschlossenheit an. "Es ist unsere Pflicht, in Einigkeit und Solidarität zusammenzustehen: Mit den Opfern, ihren Familien und den Verletzten", wird Schulz auf dem Twitter-Profil des Europäischen Parlaments zitiert.

"Wir müssen stark hinter den Werten stehen, die unsere Nationen untermauern: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das sind die Werte, die die Terroristen verachten und die sie versuchen zu zerstören. Wir dürfen und werden uns nicht beugen."

Zweifel an Täterschaft des Festgenommenen

13:39 Uhr: Auch die Berliner Polizei erklärte, dass es nicht sicher ist, ob der Festgenommene auch der Täter ist: "Es ist in der Tat unsicher, dass es der Fahrer war", sagte Polizeipräsident Klaus Kandt.

Die Berliner Polizei ruft zudem zu erhöhter Wachsamkeit auf.

13:31 Uhr: Nun berichtet auch "Spiegel Online", dass es Zweifel an der Täterschaft des Festgenommenen gibt. Demnach sei der polnische Beifahrer mit einer Waffe erschossen worden. An den Händen des Verdächtigen seien allerdings keine Schmauchspuren festgestellt worden, die auf eine Schussabgabe schließen lassen.

"Spiegel Online" beruft sich dabei auf hochrangige Ermittlerkreise.

13:22 Uhr: Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) hat sich nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt tief schockiert gezeigt. "Es ist mal wieder ein Anschlag auf unser aller Freiheit, unser Leben - und es hätte tatsächlich auch jeden treffen können", sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Berliner Polizei und den ermittelnden Behörden.

Am Abend werde wie bei anderen Anschlägen zuvor am Brandenburger Tor gedacht. "Dieses Mal wird das Brandenburger Tor in unseren eigenen Farben angestrahlt werden."

13:15 Uhr: Einem bislang unbestätigten Bericht der "Welt" zufolge handelt es sich bei dem festgenommenen Mann aus Pakistan nicht um den mutmaßlichen Täter. Das habe die Zeitung aus ranghohen Sicherheitskreisen erfahren. Die "Welt" berichtet, dass die Angaben des festgenommenen Mannes überprüft und als korrekt erachtet worden seien.

Dann zitiert sie die Berliner Polizei: "Wir haben den falschen Mann. Und damit eine neue Lage. Denn der wahre Täter ist noch bewaffnet auf freiem Fuß und kann neuen Schaden anrichten." Die Bereitschaftspolizei der Hauptstadt und die Spezialkräfte seien informiert.

De Maizière spricht über die Tat

13:00 Uhr: Thomas de Maizière sagt: "Die Öffentlichkeit kann sich darauf verlassen, dass die zuständigen Sicherheitsbehörden nicht rasten und nicht ruhen werden, bis vollständige Klarheit über die Hintergründe dieser Tat besteht. Und ich persönlich werde nicht ruhen, bis der oder die Täter gefunden und einer harten Strafe zugefügt worden sind."

12:40 Uhr: Weiter erklärt der Innenminister, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Asylbewerber "wohl aus Pakistan" handele. Über dessen Antrag sei aber noch nicht endgültig entschieden worden. In den Terror-Dateien sei der Verdächtige nicht zu finden. Er sei Silvester 2015 eingereist und im Februar in Berlin aufgetaucht.

Zudem sagt de Maizière, dass es bisher noch kein Bekennerschreiben oder Ähnliches beispielsweise vom sogenannten "Islamischen Staat" auf den bekannten Kommunikationskanälen in Zusammenhang mit der Tat gebe.

12:35 Uhr: Innenminister Thomas de Maizière erklärt im Anschluss an die Tagung des Bundessicherheitskabinetts, dass es "keinen Zweifel" mehr daran gebe, dass es sich um einen Anschlag handele. "Wir haben es mit einem brutalen Attentat zu tun", sagte er.

Anschließend spricht er den Familien der Opfer, von denen bisher nur wenige identifiziert seien, sein Beileid aus. Zudem sprach er von immer noch 18 schwer verletzten Menschen.

De Maizière fasst noch einmal die Geschehnisse des Tatabends zusammen. Demnach habe sich der mutmaßliche Täter nach dem Attentat vom Tatort entfernt. In dem Lkw wurde zudem eine Person tot aufgefunden, die eine Schusswunde aufweise.

Zudem erklärte der Innenminister, dass eine verdächtige Person festgenommen wurde. Diese streite die Tat jedoch ab. Nach seinen Angaben hat der Generalbundesanwalt ein Strafverfahren eingeleitet.

Terror-Verdächtiger kam offenbar Ende 2015 nach Deutschland

12:25 Uhr: Der polnische Beifahrer des mutmaßlich als Terrorwaffe benutzten Lkw ist mit einer kleinkalibrigen Waffe erschossen worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Sicherheitskreisen. Ob die Waffe von den Ermittlern bereits gefunden wurde, war zunächst unklar.

Im Führerhaus des Lastwagens sei zudem blutverschmierte Kleidung gefunden worden. Bei dem später in einiger Entfernung vom Tatort festgenommenen Tatverdächtigen sei dagegen keine mit Blut befleckte Kleidung gefunden worden. Ob dies darauf hindeuten könnte, dass der Mann noch im Lkw die Kleidung gewechselt haben könnte, blieb ebenfalls zunächst unklar.

12:22 Uhr: Es verdichten sich die Hinweise, dass der festgenommene Terrorverdächtige 2015 nach Deutschland gekommen sei. Offenbar ist er am 31. Dezember in einer Gruppe von etwa 15 Flüchtlingen eingereist. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen wurden die Personalien des Mannes von der Bundespolizei im bayerischen Passau aufgenommen.

Am 19. Februar habe er in Berlin einen Asylantrag gestellt. Im Asylverfahren sei der Verdächtige als renitent aufgefallen, er sei zu Anhörungen nicht erschienen und habe erklärt, er verstehe die deutsche Sprache nicht.

12:09 Uhr: Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat seine tiefe Bestürzung über die Attacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt ausgedrückt. "Der ZMD wird sich mit all seinen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass die böse Saat, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu stiften, niemals aufgeht", sagte der Verbandsvorsitzende Aiman Mazyek am Dienstag in Berlin.

Die Tat erinnere an die Attentate von Brüssel, Paris und Istanbul, "was uns Muslime zutiefst betroffen macht", fügte er hinzu. Den Täter müsse "die volle Härte unserer Gesetze treffen".

11:52 Uhr: Der nach dem Lkw-Attentat festgenommene Terror-Verdächtige leugnet die Tat. Der 23 Jahre alte Mann streite bisher alles ab, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Sicherheitskreisen.

Horst Seehofer will "Sicherheitspolitik überdenken"

11:44 Uhr: Innenminister Thomas de Maizière hat für 12:30 Uhr nach der Sitzung des Sicherheitskabinetts ein Statement angekündigt.

11:40 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich zu dem Anschlag geäußert. "Wir sind es den Opfern, den Betroffenen und der gesamten Bevölkerung schuldig, dass wir unsere gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik überdenken und neu justieren", sagte er zu Beginn einer Kabinettssitzung in München. Er kündigte für den Nachmittag eine Sondersitzung des Gremiums an, um dort über die "gesamte Lage" und mögliche Schlussfolgerungen zu beraten.

Seehofer sprach explizit von einem "Anschlag": "Wir gedenken der Opfer dieses grausamen, brutalen Anschlages in Berlin. Wir hoffen und beten für die Verletzten, dass sie ihre Verletzungen überstehen."

11:35 Uhr: Die Weihnachtsmärkte sollen am Dienstag in Berlin geschlossen bleiben. Darum bat der Sprecher von Innensenator Andreas Geisel (SPD) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Dabei gehe es nicht um den Sicherheitsaspekt, die Märkte seien nicht gefährdet. "Wir sollten mit Blick auf die Opfer und aus Gründen der Pietät und Trauer heute auf die Weihnachtsmärkte und den Rummel verzichten."

Die Senatsinnenverwaltung könne das aber nicht anordnen, daher habe man mit dem Schaustellerverband gesprochen und ihn darum gebeten. Am Mittwoch sollen die Märkte wieder öffnen.

11:31 Uhr: Die EU-Kommission hat im Gedenken an die Opfer von Berlin ihre Flaggen auf halbmast gesetzt. "Unser Beileid gilt den Familien und Angehörigen aller, die in Berlin getötet oder verletzt wurden", teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag via Twitter mit. "Wir stehen in tiefer Trauer an der Seite der Opfer."

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich wie viele andere europäische Politiker bereits kurz nach der Tat am Montagabend geäußert und sein Beileid ausgedrückt. Die ständigen Vertreter bei der EU begannen ihre Sitzung am Dienstag mit einer Schweigeminute.

11:30 Uhr: Unter den Verletzten beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt ist auch ein Israeli. Die Leiterin des israelischen Konsulats, Liora Givon, sei unterwegs, um den Mann zu besuchen, teilte ein Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem mit.

11:29 Uhr: Auch Joachim Gauck wird sich heute zu dem mutmaßlichen Terror-Anschlag äußern. Er kündigte ein Statement für 14:00 Uhr an.

11:15 Uhr: Merkel kündigte an, am Nachmittag zum Breitscheidplatz zu fahren, um zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ihre Anteilnahme zu bekunden.

Angela Merkel spricht von "terroristischem Anschlag"

11:02 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht bewegende Worte und spricht den Opfern und den Verletzten ihr Mitgefühl aus. Dabei sprach sie von einem schrecklichen Schlag für alle. Zudem kündigte sie an, dass der oder die Täter den Gesetzen entsprechend hart bestraft werden würden. Die Kanzlerin erklärte: "Nach jetzigem Stand müssen wir von einem terroristischen Anschlag ausgehen".

Sollte es sich bestätigen, dass ein angeblich Schutzsuchender für den Anschlag verantwortlich sei, sei das "besonders widerwärtig gegenüber den vielen, vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind und gegenüber den vielen Menschen, die unseren Schutz tatsächlich brauchen und die sich um Integration in unser Land bemühen", erklärte Merkel weiter.

Weiter spricht sie von "einer grausamen und letztlich unbegreiflichen Tat."

Bei einem möglichen Anschlag in Berlin ist ein Lkw am Breitscheidplatz in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Zwölf Tote und 48 Verletzte sind bestätigt. Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen. Innenminister De Maizière will noch nicht von einem Anschlag sprechen, auch wenn viel dafür spreche. Die Ticker-Nachlese.

10:57 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag wollen sich Generalbundesanwalt Peter Frank und der Chef des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, dazu äußern. Beide würden um 14:30 Uhr eine Pressekonferenz in Berlin geben, teilte das Bundesjustizministerium via Twitter mit. Der Ort stand zunächst nicht fest.

10:53 Uhr: Der polnische Speditionsbesitzer hat den Tod seines Fahrers bestätigt, mit dessen Wagen der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt begangen wurde. Er habe seinen Cousin auf einem Polizeifoto identifiziert, sagte Ariel Zurawski im polnischen Fernsehen. "Das Foto ist sehr drastisch." Er habe es zunächst nicht sehen wollen. Der Verstorbene hinterlässt seine Frau und ein 17-jähriges Kind.

"Der Täter ist, diese Information habe ich von der Polizei, ein Flüchtling, der seit Februar in Berlin gewesen ist", sagte Zurawski. GPS-Daten hätten gezeigt, dass jemand gegen 15:45 Uhr den LKW bewegt habe. "Es sah aus, als wenn jemand geübt hätte, den Wagen zu fahren", sagte Zurawski.

10:42 Uhr: Auch Wladimir Putin äußert sich zu dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin und diesen als Verbrechen bezeichnet.

Die Tat gegen friedliche Bürger sei grausam und zynisch, schrieb Putin in einem Telegramm an Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das russische Staatsoberhaupt sprach den Angehörigen der mindestens zwölf Todesopfer sein Beileid aus, wie der Kreml am Dienstag in Moskau mitteilte. Den Verletzten wünsche Putin eine schnelle Genesung.

Innenminister: Weihnachtsmärkte sollen weiter stattfinden

10:32 Uhr: Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), hat nach der Gewalttat in Berlin von "Kriegszustand" gesprochen. Der saarländische Ressortchef sagte im Saarländischen Rundfunk: "Wir müssen konstatieren: Wir sind in einem Kriegszustand, obwohl das einige Leute, die immer nur das Gute sehen, nicht sehen möchten." Es seien Nachahmungstaten zu befürchten.

Bouillon kündigte weiter verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an: "Wir werden, wo wir es für erforderlich halten, auch mit schwerem Gerät antreten. Das heißt Langwaffen, Kurzwaffen, Maschinenpistolen." Die Zufahrten zu Veranstaltungen müssten in den Sicherheitskonzepten berücksichtigt werden.

10:30 Uhr: Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich gegen eine Absage von Weihnachtsmärkten in Deutschland ausgesprochen. Dies teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag nach einer Telefonkonferenz der Ressortchefs mit.

10:26 Uhr: Die Hinweise verdichten sich, dass der mutmaßliche Terrorist aus Pakistan stammt. Vollständig geklärt sei das Geburtsland des Mannes allerdings nach wie vor nicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Zuvor hieß es, es sei auch möglich, dass der Mann aus Afghanistan stamme.

10:18 Uhr: Es sickern immer weitere Details zu dem mutmaßlichen Täter durch. Die dpa berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass die deutschen Sicherheitsbehörden den festgenommenen Verdächtigen unter dem Namen Naved B. offenbar als Flüchtling identifiziert haben. Der wohl 23 Jahre alte Mann habe zwei Alias-Namen geführt, die dem erstgenannten Namen sehr ähnlich seien. Auch die Tageszeitung "Die Welt" hatte den Namen genannt.

Täter soll 23 Jahre alt sein - bisher offenbar nicht als Islamist aufgefallen

10:08 Uhr: Der nach dem mutmaßlichen Terroranschlag festgenommene Verdächtige soll nach Erkenntnissen der Behörden etwa 23 Jahre alt sein. Als Geburtsjahr des Mannes werde das Jahr 1993 angegeben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen. Unklar blieb zunächst, ob den Behörden in diesem Zusammenhang ein echtes Personaldokument vorlag oder ob sich die Altersangabe auf eine Auskunft des Flüchtlings stützt.

Der Mann habe in einer Flüchtlingsunterkunft auf dem früheren Berliner Flughafen Tempelhof gelebt, hieß es weiter. Die Unterkunft wurde am Morgen von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei durchsucht. Weiter berichtet die dpa, dass der Mann den deutschen Sicherheitsbehörden bislang nicht als Islamist aufgefallen.

Der Mann tauche in der entsprechenden Datei der Behörden nicht auf. Der Verdächtige sei der Polizei allerdings wegen kleinerer Delikte bekannt gewesen. Um welche Vergehen es sich handelt, blieb zunächst offen.

09:57 Uhr: Unter den Toten auf dem Berliner Breitscheidplatz befindet sich nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auch eine Person, die erschossen wurde. Vermutlich handele es sich um einen polnischen Kraftfahrer, der allerdings Opfer und nicht Täter sei, sagte Schröter am Dienstag in Potsdam. Schröter berief er sich dabei auf Angaben aus einer Telefonkonferenz der Innenminister der Länder.

09:14 Uhr: Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz ist nach einem Medienbericht dank des couragierten Einsatzes eines Augenzeugen festgenommen worden.

Der Zeuge sei dem flüchtenden Lastwagenfahrer gefolgt und habe dabei ständig über Handy die Notrufzentrale über die Position des Mannes informiert, sagte Polizeisprecher Winfrid Wenzel laut "Welt/N24". Eine Bestätigung für den Bericht war bei der Polizei zunächst nicht zu bekommen.

Nach etwa zwei Kilometern Verfolgungsjagd habe schließlich die Besatzung eines Streifenwagens den Mann an der Siegessäule gestoppt. Mit Hilfe des Zeugen sei möglich gewesen, den Verdächtigen zu fassen, sagte Wenzel. Die Polizei wisse zwar, wer der mutige Zeuge sei, gehe aber davon aus, dass er anonym bleiben wolle.

Angela Merkel kündigt Erklärung an

09:12 Uhr: Wegen der Ereignisse in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren für Dienstag geplanten Wahlkreis-Besuch in Mecklenburg-Vorpommern abgesagt. Das bestätigte ein Sprecher des Wahlkreisbüros in Greifswald. Stattdessen will sich Merkel am Vormittag äußern. Das Bundespresseamt kündigte für 11:00 Uhr eine Erklärung im Kanzleramt in Berlin an.

09:10 Uhr: Der Terrorismusforscher Peter Neumann hält einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin für sehr wahrscheinlich. "Die Taktik ist wie in Nizza und es passt in die Strategie des Islamischen Staates", sagt Neumann vom King's College in London der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "US-Geheimdienste haben außerdem in den vergangenen Wochen vor Anschlägen auf Weihnachtsmärkten gewarnt."

Es passe einfach alles zusammen. "Wenn sich das als Anschlag tatsächlich herausstellen sollte, wäre das keine Überraschung", sagt der aus Deutschland stammende Radikalisierungsforscher.

09:05 Uhr: Am Morgen wollte sich ursprünglich Innenminister Thomas de Maizière im "Morgenmagazin" zu der Tat äußern. Doch der Auftritt ist ausgeblieben. Eine Pressekonferenz findet mit Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Innensenator Andreas Geisel (beide SPD) sowie Polizeipräsident Klaus Kandt findet um 13:00 Uhr statt.

Bereits um 10:00 Uhr berät sich der Berliner Senat. Die Landesregierung werde sich dann von Innensenator Andreas Geisel (SPD), den Sicherheitskräften und der Staatsanwaltschaft zum Ermittlungsstand und den getroffenen Maßnahmen berichten lassen, teilte die Senatskanzlei am Morgen mit.

08:30 Uhr: Am Morgen kursierten Berichte, wonach ein Spezialkommando am Berliner Flughafen Tempelhof einen Hangar gestürmt hat. Das bestätigte eine Sprecherin der Berliner Polizei auf Rückfrage unserer Redaktion. Über die genauen Hintergründe des Einsatzes sowie die Dauer wollte die Polizeisprecherin zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen.

08:00 Uhr: Noch immer ist nicht ganz klar, welchen Hintergrund die schreckliche Tat vom Montagabend hat. Bei dem möglichen terroristischem Anschlag sind zwölf Menschen gestorben und 49 verletzt worden. Sicherheitskreise berichten, dass der festgenommene, mutmaßliche Fahrer des Lastwagens aus Pakistan oder Afghanistan stammt und als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist. Am